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Volleyball : VfL-Volleyballer verzweifeln an Berliner Abwehrbollwerk

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

„Wir müssen einen richtig guten Tag erwischen, um zu bestehen“, hatte Trainer Daniel Prade im Vorwege der Drittliga-Partie zwischen seinen Volleyballern des VfL Pinneberg und dem Berliner VV prognostiziert. Den erwischten am Sonnabend jedoch einzig die Cheerleader der Holm Panthers, welche die rund 80 Zuschauer in der Pinneberger Jahnhalle erneut bestens unterhielten.

Auf dem Feld und am Netz hingegen herrschte auf Seiten des VfL weitgehend Tristesse. „Die Berliner haben so gut wie alles abgewehrt. Kaum ein Ball von uns kam durch“, erinnert sich Zuspieler Sebastian Rieck nur ungern an die 1:3-Niederlage gegen die Hauptstädter und stellt nüchtern fest: „Mehr war gegen diese starke Mannschaft einfach nicht drin.“

Dabei waren vor dem Match nicht wenige von einem offenen Schlagabtausch zwischen beiden Teams ausgegangen, der – wie bereits dreimal seit Einführung der Dritten Liga – erst im Tie-Break entschieden werden würde. Doch dazu kam es nicht. Die Berliner gewannen den vierten Satz mit 25:19 und setzten sich damit in der Tabelle vorerst vom VfL ab.

Ärgern wird die Pinneberger insbesondere der „verschlafene“ (Trainer Prade) erste Satz, der mit 13:25 klar verloren ging. Erst danach wachten die Hausherren allmählich auf, kämpften sich in die Partie und entschieden Satz zwei schließlich zu ihren Gunsten (25:18). „Mit ein wenig Glück gewinnen wir auch den dritten Satz“, verrät Rieck, dessen Team sich letztlich jedoch zu viele Fehler erlaubte und zudem immer wieder am glänzend aufgelegten Abwehrblock der Gäste scheiterte. „In dieser Liga gibt es ein bis zwei richtig starke Mannschaften – und Berlin ist eines davon“, zollt Rieck bei aller Enttäuschung über die eigene Mannschaftsleistung dem Gegner Respekt. Einem Gegner, der seinerseits – im Gegensatz zu den Pinnebergern – einen richtig guten Tag erwischt hatte.

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