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Volleyball : VfL-Volleyballer feilen im Testspiel gegen Zweitligist Kiel an Abläufen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Beide nutzten das spielfreie Wochenende, um in einer Testpartie an Abläufen zu feilen.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Die Drittliga-Volleyballer des VfL Pinneberg haben sich in einem Testspiel mit 2:2 Sätzen von Zweitligist Kiel getrennt. Beide nutzten das spielfreie Wochenende, um in einer Testpartie an Abläufen zu feilen. Für VfL-Trainer Daniel Prade bot das Match zudem die Möglichkeit, seinen zurückgekehrten Rekonvaleszenten Spielpraxis zu geben. „Für Leute wie Stefan Imke und Johann Wolf war es irre wichtig, mal wieder in einer Wettkampfsituation auf dem Feld zu stehen und ihrem Körper zu vertrauen. Für die Stammspieler war der Mehrwert nicht so groß, dafür sind wir hier streckenweise zu luschig aufgetreten“, so Prade.

Für die rund zwanzig Zuschauer in der Pinneberger Jupp-Becker-Halle hatten die Spieler Getränke und Süßigkeiten bereitgestellt, aus dem eigenen Verein hatten sich sogar Bundesliga-Schiedsrichterin Meike Salewski und Drittliga-Schiri Eberhard Binder bereit erklärt, das Spiel zu pfeifen. „Das ist immer toll, wie die Abteilung an solchen Tagen an einem Strang zieht“, so Kapitän Lars Lydorf anerkennend.

Der VfL hatte mit der gleichen Formation begonnen, die zuletzt in der Dritten Liga den TKC Wriezen mit 3:0 bezwungen hatte (wir berichteten). Diese setzte sich auch gegen die Gäste aus der 2. Bundesliga ziemlich souverän mit 25:17 durch. Dann nahm Trainer Prade mit Lars Lydorf, Janosch Maas und Lars Rückborn gleich drei Etablierte vom Feld und brachte Florian Krage, Johann Wolf und Stefan Imke.

Der Wechsel machte sich vor allem in der Annahme bemerkbar, zumal in dieser Phase auch Libero Christian Rieck seinem Schlafmangel Tribut zollen musste. Der Sepak Takraw-Nationalspieler hatte am Wochenende das Europaserien-Turnier in Belgien gewonnen und lief deutlich auf Reserve. Der Satz ging am Ende mit 25:18 an Kiel.

In Durchgang drei kam Lars Lydorf für Sebastian Tanner wieder ins Spiel und teilte sich die Außenposition mit Johann Wolf. Pinneberg diktierte wieder das Spiel, verpasste am Ende aber die frühe Entscheidung und machte es unnötig spannend, bis die Mannschaft den Durchgang mit 26:24 nach Hause bringen konnte.

Aufgrund des Testspielcharakters hatten sich beide Trainer vorab auf vier Sätze geeinigt. Im Schlussdurchgang probierte VfL-Coach Prade viel, stellte Diagonalspieler Lars Rückborn zusammen mit Sebastian Tanner nach Außen, Florian Krage und Maurice Camplair in den Mittelblock und Stefan Imke auf die Diagonalposition. Einzig Zuspieler Sebastian Rieck bleibt über die gesamte Partie fest auf seiner Position, da sein Pendant Tobias Kranich beruflich verhindert war. Abstimmungsprobleme in Annahme und Feldabwehr machten in diesem Satz am Ende den Unterschied zu Gunsten der Kieler aus, die sich den Durchgang mit 25:22 sicherten.

Der VfL Pinneberg bleibt damit im dritten Duell in Folge ohne Niederlage gegen den Zweitligisten. Anderthalb Wochen hat die Mannschaft jetzt Zeit, an den erkannten Baustellen weiter zu arbeiten, dann kommt Warnemünde zum Pflichtspiel in der Dritten Liga in die Jahnhalle.

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