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Fussball-Oberliga : VfL stoppt Negativtrend

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Nach zuletzt drei Niederlagen gewinnt Pinneberg gegen Aufsteiger Vorwärts/Wacker

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2017 | 16:00 Uhr

Läuft es bei Alexander Borck gut, läuft Pinnebergs Spiel über die rechte Seite gut – und gestern lief es auch in allen anderen Mannschaftsteilen der Oberliga-Fußballer aus der Kreisstadt gut. Hieß in Zahlen ausgedrückt: Der VfL beendete seine Negativserie von drei Niederlagen mit einem auch in dieser Höhe verdienten 4:1 (3:0)-Heimerfolg über Vorwärts/Wacker. Für den Aufsteiger aus Billstedt war es nach fünf Unentschieden in den ersten fünf Spielen die erste Niederlage in der Oberliga Hamburg.

Für Borck standen am Ende zwei Assists sowie der Treffer zum 3:0 – er setzte sich in der 43. Minute gegen drei Hamburger durch und versenkte den Ball – zu Buche. Zuvor hatte er von rechts Luis Diaz-Alvarez das 1:0 (19.) vorgelegt und später im Kopfballduell das Kunstleder auf Christian Kulicke gespielt. Von dessen Treffer zum 4:0 (56.) bekam Borck aber direkt nicht viel mit; er lag am Boden und stand erst einige Sekunden später mit einem gehörigen Brummschädel wieder auf. Gänzlich ohne Beteiligung Borcks war das zweite Pinneberger Tor gefallen: Der Freistoß von Jan-Henrik Kaetow rauschte nach einer halben Stunde an Freund und Feind vorbei ins Netz. Borck wiegelte aber zu viel Lob ab: „Wir definieren uns als ganzes Team.“

Der Pinneberger Spielrausch bekam erst einen Bruch, als V/W-Akteur Sid Ziskin nur vier Minuten nach seiner Einwechslung wegen Fouls an Frederic Sarpong – erstmals in der Pinneberger Startelf – die Rote Karte sah. Die Gäste beschwerten sich, sahen sie sich doch zum zweiten Mal an diesem Nachmittag benachteiligt. In der 39. Minute hatte sich Schiedsrichter Florian Pötter zum Glück für die Hausherren nicht zum Elfmeterpfiff hinreißen lassen. „Den kann man sicherlich geben“, gab auch Thorben Reibe zu.

Der Pinneberger Trainer war erleichtert darüber, dass seine Elf den Negativtrend gestoppt hat. „Es ist vieles aufgegangen, was wir uns vorgenommen haben“, sagte er. „Es war eine brenzliche Situation für uns.“

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