Fussball-Oberliga : VfL-Plan geht doch noch auf: Pinneberger brechen MSV-Serie

Jubelpose bei Sören Badermann vom VfL (hinten).
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Jubelpose bei Sören Badermann vom VfL (hinten).

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15. September 2014, 16:00 Uhr

Der Plan schien schon sehr früh aufzugehen. „Die erste Halbzeit lief genau so, wie unser Trainer es vorausgesagt hatte“, gab Sören Badermann, Stürmer des Fußball-Oberligisten VfL Pinneberg, zu Protokoll und ergänzte: „Wir wussten, dass Meiendorf große Lücken zwischen der Abwehr und dem defensiven Mittelfeld haben wird, in die wir hineinstoßen können.“

Zweimal gelang das dem VfL und schon führte er nach Toren von Steffen Maaß und Badermann mit 2:0 bei dem Team, das zuvor alle seine sechs Ligaspiele in Folge gewinnen konnte.

VfL-Trainer Michael Fischer hatte für die schwere Auswärtspartie extra auf ein 4–3-3-System mit drei Stürmern umgestellt, alles lief, selbst nach der Verletzung von Alexander Borck (17., Schulter), wie prognostiziert – bis zur 43. Minute. Da bestraften die Meiendorfer einen Fehler des Pinnebergers Sören Lühr eiskalt (43., Sejdiu).

„Wir hätten zuvor schon 4:0 führen müssen, dann wäre der Gegner nach der Pause mit weißen Fahnen aus der Kabine gekommen und hätte aufgegeben“, ärgerte sich Fischer, der sein Team beim Halbzeittee warnte, die Partie nicht noch herzuschenken. Doch dann das: Nach einer (nahezu) perfekten ersten Hälfte stand es kurz nach dem Wiederanpfiff plötzlich 2:2 (48., Agyei Antwi). „Andere Teams knicken dann ein, zumal der MSV durch Subasic in der 48. Minute sogar mit 3:2 hätte in Führung gehen können. Aber mein Team berappelte sich schnell wieder“, so Fischer. Die Belohnung: Das späte 3:2 durch Badermann (85.), der mit seinem Treffer dafür sorgte, dass der VfL-Plan doch noch aufging – auch wenn es zwischenzeitlich mal anders aussah.

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