Tanzen-Aufstiegsturnier : VfL Pinneberg steigt in die Oberliga auf

Fünfmaliger Turniersieger und Oberliga-Aufsteiger: Die Lateinformation des VfL Pinneberg blickt auf eine starke Saison zurück.

Fünfmaliger Turniersieger und Oberliga-Aufsteiger: Die Lateinformation des VfL Pinneberg blickt auf eine starke Saison zurück.

Pinneberger Lateinformation belegt beim Aufstiegsturnier in Syke Rang zwei. Trainer Michael Jahn zeigte sich gleichermaßen überrascht wie erfreut über die Saison.

shz.de von
29. Mai 2018, 12:10 Uhr

Pinneberg | Ihre fünf regulären Wettbewerbe hatte die Lateinformation des VfL Pinneberg allesamt gewonnen, sich damit als Staffelsieger für das Aufstiegsturnier zur Oberliga in Syke qualifiziert. Hier mussten sich die Pinneberger Tänzer allerdings mit Rang zwei zufrieden geben.

Gefeiert wurde trotzdem: Neben Gastgeber und Turniersieger FG Syke/Delmenhorst startet auch das VfL-Team künftig eine Klasse höher in der Oberliga Nord.

Umbruch ist gelungen

Die Krönung einer Saison, die in ihrer Entwicklung „so nicht absehbar war“, gesteht Trainer Michael Jahn (Foto). Vor einem Jahr noch tanzten die Pinneberger auf der Schwelle zur 2. Bundesliga.

Weil sich jedoch nicht alle Teammitglieder mit den damit einhergehenden Strapazen anfreunden konnten, brach die Formation auseinander. Für den Neuanfang weiter unten in der Landesliga standen Trainer Jahn lediglich drei turniererfahrene Tänzer aus dem alten Team zur Verfügung. Die entstandenen Lücken wurden mit jungen Kräften aus Tanzschulen der Umgebung geschlossen.

„Ich wollte sicherstellen, dass wir alle an einem Strang ziehen”

Um ein erneutes Auseinanderdriften zu vermeiden, hat sich die neue Formation auf Wunsch ihres Trainers gleich zu Beginn auf eine gemeinsame Marschroute festgelegt. „Ich wollte sicherstellen, dass wir alle an einem Strang ziehen“, sagt Jahn, der dabei insbesondere den Neulingen auf den Zahn fühlte: „Ich habe ihnen erklärt, was es heißt, Turniertänzer zu sein.“

Im Klartext: mehr Training, weniger freie Wochenenden. Davon ließ sich jedoch niemand abschrecken. Auch nicht von der „Herzschlag“-Choreografie, die laut Jahn zu den schwierigsten und schnellsten in der Liga zählt.

Mut zum Risiko zahlt sich aus

„Damit bin ich ein Wagnis eingegangen“, räumt der Trainer ein, „doch das Team hat den nötigen Ehrgeiz gezeigt.“ Und letztlich auch genügend Klasse bewiesen, um sich im Turnieralltag zu behaupten.

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