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Fussball-Oberliga : VfL Pinneberg: Neuzugänge integriert, „Cordi“ als letzter Härtetest

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2015 | 16:00 Uhr

Pinneberg | Das Winter-Transferfenster ist seit Dienstag geschlossen, der hiesige Oberligist VfL Pinneberg hat seinen Kader mit gleich vier Neuzugängen aufgefüllt: Philipp Werning, Marvin Baese (beide FC Elmshorn), Zakaria Chergui (TBS Pinneberg) und Nils Reuter (TuS Appen). Vier Neue, die aus der Not heraus geholt wurden, da der VfL gegen Ende der Hinrunde mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatte.

Gleichwohl betont VfL-Coach Michael Fischer, dass es sich bei den Neuen keineswegs um Notnagel handelt: „Alle vier hinterließen bisher einen super Eindruck, sind bereits voll integriert.“ So trafen Baese und Werning auch gleich beim jüngsten Testspielsieg über den VfR Horst (4:1, weitere VfL-Treffer: Lüneburg und Dirksen).

„Mit Marvin und Philipp haben wir zwei Feldspieler hinzugewonnen, die uns nicht nur ergänzen, sondern verstärken, sie sind vielmehr als nur Füllmasse, vielseitig einsetzbar“, unterstreicht Fischer, der auch in der Vorbereitung auf den Rückrunden-Start (14. Februar gegen Meister TuS Dassendorf) im taktischen Bereich viel experimentiert. „Je nach Spielstand und Gegner können wir zwischen einem 4-4-2-, einem 4-2-3-1- und einem 4-3-3-System variieren.“

In seinen Taktik-Varianten ließ Fischer Werning bereits im defensiven Mittelfeld und auf den Außenpositionen spielen, Baese kann sowohl als Sturmspitze oder im offensiven Mittelfeld agieren.

Beim letzten Härtetest vor dem Ligastart am Sonnabend bei Concordia (14 Uhr, Bekkamp) will Fischer seiner Elf den Feinschliff verpassen. Flemming Lüneburg ist nach einem Fußbruch wieder fit, auch Tim Jeske, der monatelang an einem Kreuzbandriss laborierte, trainiert wieder mit der Mannschaft, ein Einsatz kommt für ihn aber wohl erst ab März infrage.

„Einige Verletzte sind zurück, die Neuen haben sich reingefuchst. Wir haben wieder mehr Möglichkeiten als noch vor der Winterpause“, weiß Fischer, der Dassendorf dennoch als klaren Favoriten sieht, auch wenn der Meister (Platz fünf) sechs Punkte hinter dem VfL (Zweiter) rangiert: „Der Druck liegt dennoch bei Dassendorf. Sie wollen nach einer durchwachsenen Hinserie wieder an die Spitze, haben einen Sieg bei uns einkalkuliert und sich im Winter mit ehemaligen Regionalliga-Akteuren wie Andre Ladendorf (vom VfB Lübeck, d. Red.) verstärkt. Wenn wir punkten, wäre das für uns bereits ein Erfolg“, hält der VfL-Übungsleiter den Ball flach.  

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