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Volleyball : VfL mit „pädagogischer Niederlage“

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Dezimierte Pinneberger Volleyballer des VfL scheiden im Halbfinale des Hamburger Pokals aus und arbeiten jetzt auf den Ligastart hin

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Die Volleyballer des VfL Pinneberg haben unbewusst eine Forderung ihres neuen Trainers, Daniel Prade, erfüllt. Sie verloren das Halbfinale im Hamburger Volleyball-Pokal gegen ihren Liga-Konkurrenten Oststeinbeker SV mit 1:3.

„Unsere Vorbereitung verlief bisher absolut problemlos, daher hatte der Coach gesagt, es könne nicht schaden, wenn wir uns eine pädagogische Niederlage einfangen würden“, sagte Zuspieler Sebastian Rieck mit einem Augenzwinkern. Dass diese Niederlage allerdings im Halbfinale des Pokals zustande kam, dürfte nicht Sinn der Sache gewesen sein. „In zwei Wochen geht die Liga los, da kann so eine Niederlage schon helfen, auf dem Boden zu bleiben. Aber auf der anderen Seite wollten wir natürlich den Pokal gewinnen“, sagte Rieck. Gegen den späteren Pokalsieger Oststeinbek verloren die Pinneberger mit 25:22, 23:25, 24:26 und 22:25. „Wir waren dezimiert angetreten, da einige Spieler entweder verletzt oder im Urlaub sind“, so Rieck.

Das führte soweit, dass die Mannschaft von Prade, der die Pinneberger seit Juli als Cheftrainer coacht, ohne echten Diagonalspieler antreten musste. Dass Mittelblocker Maurice Camplair verletzungsbedingt kaum springen konnte, war ebenfalls wenig förderlich. „Es wäre mehr drin gewesen, aber so war es vielleicht tatsächlich die nötige Niederlage zur rechten Zeit. Jetzt hoffen wir, dass zum Saisonstart wieder alle soweit fit sind.“

Das erste Heimspiel am 20. September um 18 Uhr in der Jahnhalle wollen die Pinneberger natürlich mit der bestmöglichen Aufstellung angehen. Fehlen werden dann noch die beiden Neuzugänge Florian Krage und Johann Wolf, die an einem Bänderriss beziehungsweise einem Muskelfaserriss leiden. Trotz des verlorenen Pokals kann der VfL auf eine ordentliche Vorbereitung zurückblicken, in der sie immerhin auch einen Zweitligisten schlugen.

Pädagogisch wertvoll oder nicht, wenn am Ende ein guter Saisonstart dabei herausspringt, dann lässt sich die Pokal-Pleite doch besser verdauen.

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