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Fussball-Landesliga : VfL II torpediert die eigenen Anstrengungen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

„Zum Glück führe ich eine Fernbeziehung. Sonst hätte sich meine Freundin etwas anhören müssen“, sagte Heiko Klemme. Der Coach des VfL Pinneberg II schloss die Haustür hinter sich ab und wollte niemanden mehr sehen. Das Szenario, das er schon vor Monaten an den Horizont malte, nimmt Gestalt an. Auf die Pinneberger Landesliga-Fußballer wartet brutalster Abstiegskampf, nachdem sie ihr Gastspiel beim TSV Sasel auf bittere Weise 3:4 (2:3) verloren. Schon am kommenden Sonntag könnten sie unterm Strich zu finden sein, sofern sie ihr Heimspiel gegen den SV Lurup verlieren.

Klemme wusste gar nicht, über wen und was er sich mehr ärgern sollte: Über das schwache Zweikampfverhalten von Verteidiger Pascal Krukowski, der beim dritten und vierten Gegentreffer keine gute Figur abgab? Über den schwach geschossenen Foulelfmeter von Ricki Voß, den der TSV-Torwart abwehrte? Über das Verletzungspech, das diesmal Björn Schiller und Sören Lühr heimsuchte? Letztlich torpedierten die Pinneberger mit ihren Fehlern die eigenen Anstrengungen, das muss der Trainer erst einmal verkraften.

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