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Fussball-Oberliga : VfL-Freude: Unverhofft kommt oft

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Oberligist VfL Pinneberg trennt sich 1:1 von Dassendorf. VfL-Trainer Michael Fischer beweist glückliches Händchen.

Pinneberg | Es war das Topspiel des 20. Spieltags der Oberliga Hamburg. Der Tabellenzweite VfL Pinneberg hatte den Fünften aus Dassendorf zu Gast. Doch trotz der starken Hinrunde der Fußballer vom VfL sahen nicht wenige den amtierenden Meister aus dem Hamburger Osten in der Favoritenrolle.

„Wir haben ganz andere Ansprüche als Dassendorf. Normalerweise ist das kein Tabellenfünfter“, sagte auch VfL-Trainer Michael Fischer zur Konstellation der Begegnung. Und warum Fischer das sagte, wurde in den 90 Minuten an der Fahltsweide deutlich. Dem VfL gehörte zwar die Anfangsphase, als zunächst Alexander Borck an Gäste-Keeper Christian Gruhne scheiterte (7.) und anschließend ein Treffer von Winter-Neuzugang Marvin Baese zurückgepfiffen wurde (12.), doch in der Folge war von den Kreisstädtern nicht mehr viel zu sehen.

Torhüter Zakaria Chergui, der im Januar von Lokalnachbar TBS Pinneberg kam, hatte zunächst noch Glück, dass Dassendorf-Stürmer Sven Möller gleich zwei Mal vor seinem Tor Nerven zeigte und erst über den Kasten schoss, um nur wenige Augenblicke später den Pfosten zu treffen. Doch beim dritten Vorstoß der Gäste schlug die Kugel dann im VfL-Tor ein. Der Treffer von Joe Warmbier, der nach einer Ecke den Ball in die Maschen stocherte, zeigte seine Wirkung und nahm der Fischer-Elf den Wind aus den Segeln. Die geschwächte Offensivabteilung der Pinneberger (mit Artur Frost, Tim Jeske, Thorben Reibe, Sören Badermann und Flemming Lüneburg fehlten gleich fünf wichtige Akteure in der Startelf) war lange Zeit nicht in der Lage, dem Meister gefährlich zu werden.

„Dassendorf hat sich deutlich reifer präsentiert“, gab auch VfL-Coach Fischer zu. Mit der Hereinnahme des angeschlagenen Lüneburg bewies dieser dann aber ein glückliches Händchen. In der 82. Minute, als kaum einer mehr mit einem Punktgewinn der Hausherren gerechnet hatte, war jener Lüneburg nach glänzender Vorlage von Alexander Borck aus dem Nichts zur Stelle und bescherte dem VfL ein unverhofftes Erfolgserlebnis. Da soll noch mal einer sagen: Von nichts kommt nichts.

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