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Fussball-Oberliga : VfL fängt gegen Curslack „von Null an“ – Gespräche mit Rahn

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Hinrunde ist gespielt, der Fußball-Oberligist VfL Pinneberg steht nach 17 Spieltagen mit 35 Punkten auf Platz zwei.

„Und das, obwohl wir einen kleinen Kader haben und zuletzt mit vielen Verletzten zu kämpfen hatten“, lobt Trainer Michael Fischer die Leistung seines Teams. Aber er zieht auch einen Schlussstrich unter die Hinserie: „Jetzt geht es wieder von Null los.“ Vor der Winterpause warten noch zwei Spiele, am Sonntag (14 Uhr) kommt der SV Curslack-Neuengamme (Hinspiel: 2:2) an die Fahltsweide. „Ein unangenehmer Gegner, der uns aber besser liegt als Schnelsen oder Paloma, einfach weil er mehr mitspielen will“, betont Fischer, der weiterhin mit der angespannten Personallage im Kader zu kämpfen hat. „Nur ein Dutzend Spieler sind derzeit richtig fit“, so Fischer. Flemming Lüneburg, Benjamin Brameier, Thorben Reibe, Matthias Chmielewski und Tim Vollmer sind angeschlagen, waren unter der Woche in Reha-Maßnahmen. Sören Lühr, Artur Frost, Sascha Bernhardt und Tim Jeske fallen weiterhin ganz aus.

„Auf der einen Seite gehen wir auf dem Zahnfleisch, müssten mal durchpusten, auf der anderen Seite haben meine Spieler immer Bock auf Fußball und die Tabellenkonstellation bringt schon eine gewisse Motivation, die Zähne noch einmal zusammenzubeißen“, berichtet Fischer.

Denn: Sollte Tabellenprimus und Kreis-Rivale Halstenbek-Rellingen (38 Punkte) am Sonnabend in Rugenbergen verlieren und der VfL (35 Zähler) seinerseits Tags darauf Curslack-Neuengamme schlagen, wären die Pinneberger punktgleich mit HR (bei schlechterem Torverhältnis).

„Das sind aber alles Rechenspiele“, mahnt Fischer, der – zusammen mit der sportlichen Führung des Klubs – weiterhin an möglichen Wintertransfers bastelt, um den dünnen Kader zu entlasten. VfL-Kandidat Patrick Ziller (noch FC Elmshorn) soll mit dem SV Rugenbergen kurz vor einer Einigung stehen. Zieht der VfL im Poker um Ziller den Kürzeren, so könnte er den Bönningstedtern aber Torwart Dennis Schultz abluchsen, der mit seiner Reservistenrolle unzufrieden und deshalb wechselwillig ist. Ein weiterer Wunschspieler Fischers ist Stephan Rahn, Spielmacher von Germania Schnelsen und Bruder vom Ex-HSV- und St. Pauli-Profi Christian.

„Es stimmt, wir haben uns nach dem Duell in der vergangenen Woche zusammengesetzt und gesprochen. Wir sind an Stephan sehr interessiert. Da er aber Kapitän und Obmann in Schnelsen ist, wird er dort nicht im Winter gehen. Wir bleiben aber im Kontakt und wer weiß, was nächsten Sommer passiert“, erklärt der VfL-Coach.

Fakt ist, dass Rahn die abstiegsbedrohten Germanen langfristig verlassen will. Aber: Auch an ihm ist der SV Rugenbergen dran. Rahns bester Kumpel ist SVR-Spielmacher Jan Melich. . .

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erstellt am 28.Nov.2014 | 16:00 Uhr

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