Volleyball : VfL entführt einen Punkt aus Berlin

Kein gutes Spiel, aber immerhin ein Punt: Mit dem Ergebnis müssen die Pinneberger zufrieden sein.

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11. November 2013, 16:00 Uhr

Zum ersten Mal in der Pinneberger Volleyball-Geschichte musste sich die Mannschaft eine Frage stellen, mit der sich sonst hauptsächlich Fußballer herumschlagen müssen. War das jetzt ein gewonnener oder ein verlorener Punkt? Grund dafür ist die neue Drei-Punkte-Regelung im Volleyball. Für einen 3:0- oder 3:1-Sieg bekommt das Siegerteam drei Punkte, bei einem Sieg im Tie-Break gehen zwei Punkte an den Gewinner und einer an den Verlierer. Und am Sonnabend fuhren die Drittliga-Volleyballer des VfL aus Berlin eben nur mit einem dezent gefüllten Säckel nach Hause.

Mit diesem Punkt, so am Ende aber die einhellige Meinung, müssen die Pinneberger zufrieden sein. Schließlich waren es die Hausherren aus der Hauptstadt, die die ersten beiden Sätze für sich entschieden. Und auch im dritten Satz sah es lange nach einer glatten Sache aus, bis der VfL Mitte des Durchgangs mutiger, selbstbewusster und qualitativ stärker auftrat. „Das war aber schlicht und ergreifend zu spät“, analysiert Trainer Joachim Müller.

Den dritten Satz konnte die Mannschaft noch umbiegen, den vierten dominierte sie klar. Und auch im Tie-Break gingen Müllers Männer schnell mit 4:1 in Führung. Dann aber biss sich Berlin zurück in die Partie, zog von 7:7 auf 11:7 davon und brachte den Entscheidungssatz und den verdienten Sieg damit nach Hause. VfL-Libero jedoch Christian Rieck tröstet sich: „Dank der neuen Regel fahren wir aber zumindest nicht mit ganz leeren Händen nach Hause.“

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