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Fußball-Kreisliga : „Verrat“ bei den Sportfreunden

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Unglückliche Eigentore: Die Pinneberger Kicker verlieren 1:3 gegen Cosmos Wedel und dümpeln weiter am Tabellenende.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2013 | 16:00 Uhr

„Genau genommen ist das Verrat am Team“, sagt Trainer Andreas Marten. Nach schlechtem Saisonstart hat sich Jung-Torjäger Burak Thater von den Kreisliga-Fußballern der Sportfreunde Pinneberg (Staffel 7) abgeseilt. Martens Bitte, aufgrund riesiger Engpässe ein letztes Mal auswärts gegen Cosmos Wedel zu helfen, blieb ungehört. Dann fabrizierten Martin Rawald und Jens Meyer auch noch unglückliche Eigentore. Die Pinneberger verloren 1:3 (1:2) und dümpeln weiter am Tabellenende.

Das 5:3 (3:1) von Eintracht Rellingen im Nachbarschaftsderby gegen Kickers Halstenbek war das Spiel des Jan Lübkert, der drei Treffer erzielte, das 2:0 von Keven Herrmann vorbereitete und zudem noch einen Lattenschuss verzeichnete. „Das machte Spaß“, freute sich Eintracht-Trainer Dennis Himburg. Die Kickers kamen erst auf, als Himburg bei einer klaren 5:1-Führung Reservisten ohne Spielpraxis einwechselte. Der SuS Waldenau geriet gegen Inter Eidelstedt in Rückstand und schien in eine weitere Heimniederlage zu taumeln, als sich Torwart Sven Maeder wegen eines Fouls vor dem eigenen Strafraum die Rote Karte einhandelte. Der bislang schwächsten Halbzeit der Saison folgte dann aber ein leidenschaftlich geführter zweiter Durchgang. Marvin Machein riss das Steuer mit einem Hattrick zwischen der 47. und 78. Minute herum – 3:1 (0:1)-Sieg. Für den SC Pinneberg brach in der 85. Minute eine Welt zusammen. Da glückte dem SV Eidelstedt II noch der Siegtreffer zum 4:3, nachdem die Gäste zuvor einen 0:3-Rückstand zur Pause ausgeglichen hatten. Tabellenführer SC Egenbüttel II hatte 45 Minuten Probleme mit Aufsteiger Wedeler TSV II, um am Ende allerdings klar 7:2 (3:2) zu siegen. Blau-Weiß 96 II nahm mit einem 4:1 (3:0) beim Niendorfer TSV III überzeugend Revanche für die im Holstenpokal erlittene 0:5-Niederlage am Sachsenweg. Die Dritte des TSV UetersenIII bezahlte den Ausfall wichtiger Stammkräfte mit einer 2:5 (2:2)-Heimniederlage gegen Komet Blankenese.

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