Volleyball 3. Liga Nord : Verkorkster Spieltag für den VfL Pinneberg

Autobahn-Vollsperrungen und 0:3-Pleite in Schöneiche sorgen für Frust beim VfL.

shz.de von
29. Januar 2018, 11:15 Uhr

Pinneberg | Bei den Volleyballern des VfL Pinneberg besteht Klärungsbedarf. Nach der 0:3-Niederlage im Drittliga-Auswärtsduell mit der TSGL Schöneiche wird VfL-Coach Daniel Prade den Finger beim Training heute Abend noch einmal in die Wunde legen (müssen).

„Das war peinlich, was wir da abgeliefert haben“, beschrieb er die Leistung seiner Mannschaft gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga. Eine richtige Erklärung für die klare und laut Prade verdiente Niederlage habe er bislang noch nicht gefunden. Die sollen ihm heute möglichst seine Spieler liefern.

Die beschwerliche Anreise will er dabei nicht in seine Analyse miteinbeziehen. „Das hatte mit unserer Leistung relativ wenig zu tun“, betonte Prade. Auf der Fahrt in die Gemeinde östlich von Berlin war der Pinneberger Tross gleich zweimal von einer Autobahn-Vollsperrung ausgebremst worden und etwas später als geplant in der Halle eingetroffen. „Wir waren aber rechtzeitig da“, so der Coach.

Im Gegensatz zur nötigen Anspannung und Konzentration, die den Pinnebergern scheinbar irgendwo auf der Autobahn zwischen Hamburg und Berlin abhanden gekommen war. So hatte Schöneiche insbesondere in den ersten beiden Sätzen nur wenig Mühe, behielt sich mit 25:17 und anschließend 25:19 überaus klar die Oberhand.

Mit Ausnahme von Lars Lydorf und Paul Millahn habe kein VfLer seine Normalform erreicht, klagt Prade. „Der Begriff Totalausfall trifft es wohl ganz gut“, so der Trainer weiter. In Durchgang drei wehrten sich die Gäste zwar etwas länger, mussten aber nach dem 21:25 dennoch frühzeitig wieder die – diesmal staufreie – Heimreise antreten.

Dass dieser Rückschlag aber noch über das heutige Training hinaus wirken könnte, schließt Prade indes aus: „Die Jungs sind erfahren genug, um das wegzustecken.“

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