Fussball-Kreisliga : Verbandsgericht spricht 1. FCQ drei Puntke zu / Hohe Strafe für Gencler

Für Andreas Marten (Mitte, hinten) und seine Quickborner Kreisliga-Fußballer gab es nachträglich drei Punkte am grünen Tisch.
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Für Andreas Marten (Mitte, hinten) und seine Quickborner Kreisliga-Fußballer gab es nachträglich drei Punkte am grünen Tisch.

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24. Oktober 2014, 16:00 Uhr

Die Verhandlung währte 90 Minuten. Akribisch arbeitete das Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbandes die Ereignisse am 10. Oktober – Abbruch der Kreisliga-Partie des 1. FC Quickborn gegen Gencler Birligi (Staffel 8/diese Zeitung berichtete) – auf. Am Ende ergaben sich für die Quickborner drei Punkte mehr und für die Elmshorner 1 250 Euro (Geldstrafe) weniger auf dem Konto. Zwei Gencler-Akteure wurden für drei, einer für vier und ein weiterer, von dem sich der Schiedsrichter kurz vor dem Abpfiff bedroht fühlte, für zehn Wochen gesperrt.

Gencler Birligi ist es freigestellt, das Urteil anzufechten. Die FCler näherten sich der Spitzengruppe und haben nur den Wunsch, im heutigen Heimspiel gegen Union Tornesch II zur Normalität zurückkehren zu dürfen. Nachbar TuS Holstein Quickborn hatte das Feld mit acht aufeinander folgenden Siegen von hinten aufgerollt. Auswärts gegen den punktgleichen, auf eigenem Platz noch ungeschlagenen Tabellenzweiten TSV Seestermüher Marsch steht das Team nun vor der Nagelprobe. TuS-Coach Landschof kündigte trotz des Derbysieges Umstellungen an. Abwehrspieler René Schöttke kann nach seinem Urlaub ebenso auf die Startelf hoffen wie Moritz Gelien (Offensive), der auf seine Ersatzrolle gegen den 1. FC (wegen Verspieltheit) die richtige Reaktion gezeigt hatte. Gelien lieferte nach seiner Einwechselung den Rückpass zum 2:0 und so den Beweis von Teamgeist.





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