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Fussball-Landesliga : Unwetter stoppt Landesligisten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Spielabbrüche in Pinneberg, Hamburg und Schenefeld

„Die Null steht.“ Ganz im Gegensatz zu Wettergott Petrus zeigte Guido Krenzk seine heitere Seite. Bei seinem Debüt als Trainer der Landesliga-Fußballer von TBS Pinneberg ist der Nachfolger von Andreas Jeschke jedenfalls nicht baden gegangen.

Weil sich die Gewitterfront über der Kreisstadt nicht verzog, wurde das Nachbarschaftsduell mit dem VfL Pinneberg II nach 20-minütigem Spiel – und einer halben Stunde Wartezeit – abgebrochen. Beide Teams hatten bis zu diesem Zeitpunkt keinen Treffer erzielt. Das engagierte Abwehrverhalten seiner Elf war schon einmal ein kleiner Erfolg für Guido Krenzk, der sich aber nach schon 57 Gegentreffern in den sieben Partien keinen Illusionen hingibt. „Möglicherweise werden wir keine Chance haben, dem Abstieg zu entgehen. Dann wollen wir aber die restliche Saison wenigstens dazu nutzen, ein schlagstarkes Team für die Bezirksliga zu formen.“

Warten, warten, warten hieß es auch auf dem Kunstrasen des SC Sternschanze. Zunächst einmal verzögerte sich für die Gastgeber und den FC Union Tornesch der Spielbeginn wegen Unpünktlichkeit von Teams davor um 20 Minuten. Obwohl sich das Gewitter bereits ankündigte, entschloss sich der Unparteiische zum Anpfiff. Der Versuch endete nach vier Minuten. Ein halbstündiger Kabinenaufenthalt folgte. Nach einem Blick auf seine Wetter-App erklärte der Schiedsrichter die Partie für beendet, bevor sie richtig begonnen hatte.

„Land unter“ auf dem Grandplatz an der Blankeneser Chaussee machte derweil das Weitermachen von Blau-Weiß 96 Schenefeld und dem FC Elmshorn nach zehn absolvierten Minuten unmöglich. Auf der einen Seite des Spielfeldes stand das Wasser wegen des Wolkenbruchs zentimeterhoch. Für den Spielabbruch brachten daher letztlich auch die Gäste Verständnis auf, obwohl David Witt in der dritten Minute das 1:0 für die Elmshorner erzielt hatte. „Ich habe ja schon viel erlebt, aber so eine Seen-Landschaft überhaupt noch nicht“, sagte FCE-Obmann Uwe Wölm beim Anblick des Platzes.

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