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Fußball-Oberliga : Unterschiedliche Vorzeichen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

HR peilt den Dreier an. Rugenbergen steht vor einer Pflichtaufgabe. Der VfL Pinneberg ist unter Zugzwang.

Nicht verzagen, Thomas Bliemeister fragen. Getreu diesem Motto handelten am vergangenen Wochenende die Verantwortlichen der SV Halstenbek-Rellingen. Obwohl der Oberliga-Trainer aufgrund einer Nasen-Operation das 2:2 (0:2)-Unentschieden gegen den SC Condor nicht live mitverfolgen konnte, hatte der 59-Jährige maßgeblichen Anteil an der Halstenbeker Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten. „Wir haben in der Halbzeit kurz mit Thomas telefoniert und um seinen Rat gebeten“, so HR-Manager Detlef Kebbe. Der Schachzug sollte sich bezahlt machen.

An diesem Sonntag sind derartige Manöver nicht nötig. Bliemeister befindet sich auf dem Weg der Besserung und wird HR im Duell gegen den Tabellenzweiten SC Victoria (14 Uhr, Lütten Hall) persönlich auf das Feld schicken. „Es wartet eine schwierige Aufgabe auf uns. Nichtsdestotrotz müssen wir angesichts von drei sieglosen Partien in Serie mal wieder einen Dreier einfahren“, nimmt der Coach, der weiter auf Yakup Telli (Blinddarm-OP) verzichten muss, seine Elf in die Pflicht.

Für den SV Rugenbergen und Trainer Ralf Palapies ist die Marschroute vor dem Auswärtsspiel am Sonntag beim SV Lurup (15 Uhr) klar: „Da kann es keine Diskussion geben, wir sind klarer Favorit und werden die drei Punkte holen.“ Schließlich fungieren die Luruper Gastgeber seit Saisonbeginn in der Oberliga höchstens als Kanonenfutter. Die Bilanz ist katastrophal: Null Punkte und ein Torverhältnis von 2:58. Ein Torfestival kündigte Palapies aber nicht an, das erwarte der „Respekt vor dem Gegner“: „Das Spiel ist für uns ein undankbares. Jeder erwartet einen Sieg.“

Wie dieser zustande kommt, ist Palapies egal: „Mir ist es nicht wichtig, ob wir viele Tore schießen, mir geht es um die drei Punkte.“ Nicht mit von der Partie sind die verletzten Jan Düllberg, Patrick Hoppe, und Max Scholz. Ansonsten steht dem Bönningstedter Übungsleiter der gesamte Kader zur Verfügung.

Die Erwartungshaltung beim VfL Pinneberg ist derweil eine andere. Der Tabellen-16. empfängt am Sonntag den Meiendorfer SV (15 Uhr) und steht weiterhin mit dem Rücken zur Wand. Mut macht die Leistung beim 2:2 am vergangenen Spieltag gegen den TSV Buchholz 08. „Es ist wichtig, dass wir Konstanz in unsere Leistungen bekommen und eine Serie hinlegen. Ein Sieg gegen Meiendorf wäre ein idealer Start“, so Fischer, der längerfristig auf Benjamin Brameier verzichten muss. Der Mittelfeldakteur zog sich im Training eine Sprunggelenkverletzung zu. „Das sah nicht gut aus, ich gehe von einem Bänderriss aus“, so der Coach, der von Woche zu Woche weitere Verletzungsmeldungen hinnehmen muss. Neben Brameier droht auch Tim Jeske (Rücken) auszufallen. Sascha Richert, Hendrik Boesten (beide Urlaub) und der rotgesperrte Kjell Ellerbrock fehlen definitiv.

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erstellt am 16.Okt.2015 | 16:00 Uhr

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