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Stadtlauf in Elmshorn : Unterschied: 20 Minuten

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

So bereiten sich Rekordlhalterin Anke Tiedemann und Hobbyläufer Niels Albrecht auf den bevorstehenden Stadtlauf vor.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Es gibt Rituale, die Anke Tiedemann nach Möglichkeit einhält – erst Recht vor dem 14. Elmshorner Stadtlauf am Sonntag, 29. September. Ein kohlenhydrathaltiges Abendbrot am Vortag, Frühstück spätestens drei Stunden vor dem Start und gut eine Stunde Zeit zum Akklimatisieren in Elmshorn. So sieht der Plan der 34-Jährigen von der SG TSV Kronshagen / Kieler TB, die seit 2002 mit 35:24 Minuten den Elmshorner Zehn-Kilometer-Streckenrekord hält. „Ich bin sehr gern in Elmshorn. Es herrscht gute Stimmung und es ist eine schnelle Strecke“, sagt Tiedemann.

Der Start an der Krückau ist für Tiedemann vergleichsweise erholsam. Vor drei Wochen war sie beim Kieler Halbmarathon in 1:21:35 Stunden die beste Schleswig-Holsteinerin; vor ihr liefen nur drei Kenianerinnen durchs Ziel. Das Wochenende darauf standen noch einmal 17 Kilometer in Bordesholm an. „Auf den Halbmarathon in Kiel habe ich mich etwas intensiver vorbereitet. Jetzt bin ich etwas angeschlagen, weil ich dort 100 Prozent gegeben habe“, sagt sie. Vor dem Stadtlauf hat sie ein wettkampffreies Wochenende eingelegt – beste Voraussetzungen also für den zu erwartenden Zweikampf mit Karen Paysen (SC Langenhorn), den Tiedemann Sonntag um 9.40 Uhr natürlich von der ersten Startreihe aus angehen will.

Niels Albrecht hingegen wird das Gedränge vorne im Feld meiden. Zeiten im 30-Minuten-Bereich liegen außerhalb seiner Reichweite – und sind auch nicht sein Ziel. Der Stadtlauf ist für den 51 Jahre alten Rathausmitarbeiter im Amt für Finanzen vielmehr Mittel zum Zweck. „Der Lauf ist gut, damit man ein Ziel hat und sich selbst den Druck macht, regelmäßig zu laufen“, sagt der Kölln-Reisieker. Außer in Elmshorn war er dieses Jahr Teil der Rathaus-Staffel beim „Lauf zwischen den Meeren“ von Husum nach Damp, nahm mit einer Staffel am Hamburger Marathon teil und feierte seine Störlauf-Premiere in Itzehoe. Zwischen drei und vier solcher Veranstaltungen versuche er in jedem Jahr zu besuchen, sagte Albrecht.

Zwei Mal in der Woche absolviere er eine sieben Kilometer lange Runde über ein Teilstück des Krückauwanderwegs und durch die Straßen seiner Heimatgemeinde. Das letzte Mal vorm Stadtlauf am Dienstagabend. Die paar Tage Pause sind auch schon die einzige gezielte „Vorbereitung“. Ansonsten werde er Sonntag relativ früh und wenig frühstücken, dafür aber reichlich trinken. Das soll reichen. „Man muss ja nicht jedes Jahr einen neuen Rekord aufstellen“, so Albrecht, der unter einer Stunde bleiben will. „Je nach Tagesform bin ich zuletzt zwischen 52 und 55 Minuten gelaufen.“

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