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Handball-Hamburg-Liga : Unter die Räder gekommen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

HSG Pinnau nach 21:33-Niederlage gegen TuS Esingen bereits unter Druck.

Es sind im Moment zwei Welten in der Hamburg-Liga der Handballer, die sich beim Betrachten der Tabelle auftun. Ganz oben mischt der TuS Esingen mit, im Mittelfeld rangiert der TSV Ellerbek II und in der unteren Tabellenregion tummeln sich der Barmstedter MTV (ließ mit einem Achtungszeichen beim 28:28 (13:18) gegen Tabellenführer SC Alstertal-Langenhorn aufhorchen) und auch die HSG Pinnau. Und gerade die kam im Derby beim 21:33 (11:18) gegen den TuS Esingen gehörig unter die Räder.

Nur zwei Punkte aus fünf Partien, die letzten vier Ligaspiele verloren, momentan scheint die HSG nicht konkurrenzfähig. „Das war nichts“, meinte auch Keeper und Teamsprecher Marco Simonsen enttäuscht. In die nun zweiwöchige Pause wollte das Team von Hans Riedel eigentlich mit einem guten Gefühl gehen. „Das Gegenteil ist nun der Fall“, so Simonsen.

Gerade für Riedel war es eine Art Déjà-vu, hatte der HSG-Coach doch bis 2013 noch die A-Jugend der Tornescher trainiert. Das Wiedersehen in dieser Spielzeit hatte sich der Coach anders vorgestellt. Schon nach neun Minuten zog er die grüne Karte für das Team-Time-Out, besser wurde es danach aber auch nicht. Vielmehr: Anpfiff, erneuter Ballverlust der HSG – Tor durch Daniel Günter im Gegenstoß. Dieser Spielzug mag exemplarisch für den neuen Esinger Handball unter Trainer Markus Risch gelten, der von seinen Schützlingen immer wieder Tempogegenstöße fordert. Nicht umsonst deshalb schuftete das Team auch vor Saisonbeginn häufig auf der Tartanbahn der Laufstrecke.

Für die HSG bleibt die Erkenntnis, dass die oberen Tabellenregionen momentan illusorisch sind. „Die wichtigen Gegner für uns kommen jetzt“, so Simonsen, dessen Team aktuell im Abstiegskampf steckt.

Der Barmstedter MTV hingegen holte sich schon in der Woche beim Pokalfight gegen Oberligist FC St. Pauli das nötige Selbstvertrauen. Erst nach großem Kampf unterlagen die Schützlinge von Torsten Krause mit 22:25 (13:15) gegen den großen Favoriten und schieden aus dem Hamburger Pokalwettbewerb aus. Gegen Tabellenführer SCALA machte es der BMTV besser. Torben Voß versenkte fünf Sekunden vor Schluss den entscheidenden Siebenmeter – seinen zweiten in der Partie – zum Unentschieden. „Glücklich, aber egal“, so Trainer Torsten Krause.

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erstellt am 15.Okt.2014 | 16:00 Uhr

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