Fussball Landesliga : Unglückliche Umstände

Der Anfang vom Ende für den VfL II: Uetersens Stürmer Frank Saaba (links, verdeckt) schiebt gegen den machtlosen VfL-Keeper Patrick Jobmann (rechts) zum 1:0 ein.
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Der Anfang vom Ende für den VfL II: Uetersens Stürmer Frank Saaba (links, verdeckt) schiebt gegen den machtlosen VfL-Keeper Patrick Jobmann (rechts) zum 1:0 ein.

Fußball: Kuriose Verletzungen und Umstellungen führen zur 1:3-Niederlage des VfL Pinneberg II in Uetersen

shz.de von
13. April 2015, 16:00 Uhr

Alles hat man auf den Fußball-Plätzen schon erlebt, aber das noch nicht: Kjell Ellerbrock erlitt einen Bänderriss, während die Kapitäne die Seitenwahl ausführten. Der Verteidiger des VfL Pinneberg II hatte unmittelbar vor dem Anpfiff des Landesliga-Spiels beim TSV Uetersen (1:3) nur noch einen kurzen Spurt hingelegt und war dabei umgeknickt.

Trainer Heiko Klemme schickte an seiner Stelle Martin Staegemann aufs Feld und sah sich zu Umstellungen gezwungen. Das alles wirkte sich nicht förderlich auf die abstiegsbedrohten Gäste aus. Schon in der zweiten Minute verwertete Frank Saaba einen Querpass von Marcel Jobmann zum 1:0 der Uetersener. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf.

„Selten kamen so viele unglückliche Begleitumstände zusammen wie diesmal“, fluchte Heiko Klemme. In der fünften Minute war die Partie auch für Björn Schiller (Zerrung) vorbei. Staegemann und Dennis Koopmann erlitten ebenfalls Zerrungen. Vergeblich forderten die Pinneberger einen Elfmeter, als TSV-Keeper Timo Herrmann in den Rücken von Hendrik Boesten sprang (15.).

Klemme ist Realist. Wenn das Nachholtreffen morgen um 19.30 Uhr gegen den FC Elmshorn II nicht gewonnen wird, „dann war es das wohl mit dem Klassenerhalt. “

Die Vermutung war nicht von der Hand zu weisen, dass die Uetersener Milde mit dem geplagten Nachbarn walten lassen würden. Pustekuchen. Kurz vor dem Abpfiff der ersten Halbzeit sprang der Ball bei einem 25 Meter-Schuss von Christian Förster tückisch auf – 2:0. Der ramponierte Rasen im Rosenstadion erwies sich als Freund der Gastgeber und als Feind der Pinneberger. TSV-Coach Peter Ehlers war mit der Leistung seiner Mannschaft „zufrieden“.  

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