zur Navigation springen

Handball : Umstellung bringt den Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Oberligist TSV Ellerbek feiert 31:29-Triumph gegen den Preetzer TSV / Coach Bollhöfer beweist glückliches Händchen

Die Entscheidung von Trainer Michael Bollhöfer, in der Schlussphase Tarek Fejry vor die Abwehr zu beordern, um mit einem aggressiven 5:1-System den Spielfluss des Preetzer TSV effektiv zu stören, brachte den Handballern des TSV Ellerbek noch den Sieg mit 31:29 (14:14).

Nach dem 27:28 brachten vier Tore in Folge die Entscheidung für die Heimmannschaft, wobei Martin Schleßelmann mit drei Treffern den größten Anteil an der Wende hatte. Mit der Gesamtleistung des Teams war Bollhöfer nicht zufrieden. Der 6:0-Deckung fehlte es an individueller Entschlossenheit, so dass Spielmacher Luca Fabrizio immer wieder zu leichten Durchbrüchen kam oder seine Nebenleute in gute Wurfpositionen bringen konnte.

Zwar machten die druckvollen Aktionen von Christopher Behre und Bennet Kretschmer im Angriff manche Defensivschwäche wett, beiden unterliefen aber auch etliche Ballverluste und Fehlversuche. Da auch Fejry im Aufbau manchen Pass ins „Leere“ spielte, mangelte es dem Ellerbeker Spiel an Sicherheit und Tempo. „So viele Fehler haben wir in der Saison noch nicht gemacht“, sagte Trainer Bollhöfer.

In Anbetracht der zurück liegenden Trainingswoche, in der einige Spieler kaum oder gar nicht trainieren konnten, und angesichts der Ausfälle von Tim Blunck (Urlaub) und Jonas Mecke (verletzt) war der Coach aber auch nicht überrascht. Verlassen konnte er sich aber auf den Kampfgeist seiner Crew. Nach dem 24:25 überstand sie die doppelte Zeitstrafe gegen Matthias Menzel (Foul und Reklamieren/52. Minute) ungeschoren (27:28/56.) und rang danach den Gast sogar noch nieder. „Wenn man so ein schlechtes Spiel gegen den Tabellenvierten noch gewinnt, muss man zufrieden sein und das Ding abhaken“, so Bollhöfer. Durch den Sieg kletterte Ellerbek in der Oberliga Hamburg/SH auf Platz fünf – vorübergehend, denn am nächsten Sonntag droht eine weitere Niederlage beim Aufstiegskandidaten HSV Hamburg.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen