Fußball-Oberliga : Um einen Titel geht es noch

Tim Vollmer zeigt es an: Für den VfL Pinneberg soll es in den letzten drei Saisonspielen stets nach vorn gehen- das Ziel ist die Pinneberger Kreismeisterschaft.
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Tim Vollmer zeigt es an: Für den VfL Pinneberg soll es in den letzten drei Saisonspielen stets nach vorn gehen- das Ziel ist die Pinneberger Kreismeisterschaft.

VfL Pinneberg will erneut Kreismeister werden. Kann der SV Rugenbergen Meister Dassendorf ärgern?

shz.de von
08. Mai 2015, 16:00 Uhr

Das Tal ist durchschritten, ihr kleines Formtief haben die Oberliga-Fußballer des SV Rugenbergen hinter sich gelassen.

Nachdem sie im zurückliegenden Februar aus dem Oddset-Pokal ausgeschieden waren (0:2 beim SC Victoria), hingen die Köpfe, die Luft war raus. Doch die Spieler von Coach Ralf Palapies rissen sich noch einmal zusammen, zuletzt gab es vier Siege am Stück. Und plötzlich sind die Bönningstedter drei Spieltage vor dem Saisonende wieder mittendrin statt nur dabei – im Rennen um den inoffiziellen Titel des besten Teams aus dem Kreis Pinneberg.

Um einen Titel geht es noch. Siegen die Rugenbergener heute in Dassendorf (19 Uhr) erneut, würden sie der SV Halstenbek-Rellingen (spielfrei) und dem VfL Pinneberg (Sonntag, 10.45 Uhr beim USC Paloma) noch einmal auf die Pelle rücken. Allerdings: Meister Dassendorf ist auf Kurs Titelverteidigung. Kann der SVR den Lauenburgern in die Meisterschaftssuppe spucken?

„Wir wollen aus unseren letzten drei Saisonspielen Minimum drei Zähler holen, um am Ende auf einem einstelligen Tabellenplatz zu landen. Wir können also in Dassendorf frech und befreit aufspielen. Der Druck liegt beim Gegner“, sagt Palapies und ergänzt: „So etwas wie die Pinneberger Kreismeisterschaft ist für uns nicht das primäre Saisonziel.“

Das sieht man beim Kreisrivalen VfL Pinneberg traditionell etwas anders. Abwehrchef und Kapitän Tim Vollmer betont: „Natürlich wollen wir zum zweiten Mal hintereinander das beste Team aus dem Kreis werden. Wenn ich hinter uns liegen würde, würde ich den Kreismeistertitel vermutlich auch herunterspielen. Aber man muss sich Ziele setzen, gerade jetzt, also in einer Saisonphase, in der die Spannung gern einmal abfällt, weil man nicht mehr Meister werden kann oder gegen den Abstieg spielen muss.“

Dass die Spannung im VfL-Team vor dem Spiel in Hamburg-Uhlenhorst nicht abfällt, dafür sorgen nicht nur Führungsspieler wie Tim Vollmer, sondern auch Trainer Michael Fischer, der betont, dass die Brucknerstraße zuletzt immer ein gutes Pflaster für die Pinneberger gewesen ist. Im Mai 2013 landete der damals akut abstiegsbedrohte VfL bei Paloma einen Big-Point gegen den Abstieg (1:0, Tor: D’Agata). „Wir wollen mindestens Vierter werden und damit die Platzierung aus der Vorsaison bestätigen. Gelingt uns das, sollte es auch mit der Kreismeisterschaft klappen“, sagt Fischer und man merkt in seiner Stimme: Um einen Titel geht es noch. 

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