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Handball-Landesliga : Uetersen hat den Kontakt zur Spitze verloren

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der Landesligist TSV Uetersen verliert zuhause gegen das Elmshorner HT mit 24:27.

Die Handballer des TSV Uetersen (Landesliga) verlieren immer mehr den Kontakt zur Tabellenspitze. Im Duell gegen das Elmshorner HT unterlagen die Schützlinge von Trainer Bernd Ramspott mit 24:27 (10:14), was bei Ramspott ein weinendes und ein lachendes Auge zurückließ. Schließlich hatte er die Elmshorner noch in der vergangenen Saison trainiert, bevor er nach Uetersen zurückkehrte. Von Nachbarschaftshilfe wollte er – natürlich – nichts wissen.

„Ich wollte die zwei Punkte schon behalten“, so Ramspott, dafür waren seine Schützlinge aber im Angriff viel zu harmlos und Fehler behaftet. Nach der sechsten Saisonniederlage befindet sich der TSV auf dem dritten Tabellenplatz, wird aber angesichts von sechs Punkten Abstand auf Rang zwei nicht mehr in das Rennen um die vorderen Plätze eingreifen können. Dies schreckt Ramspott nicht, hatte er diese Saison sowieso als „Lernspielzeit“ definiert, um sein junges Team für die Anforderungen im Herrenbereich zu sensibilisieren. „Ein dritter Platz ist sehr gut, die beiden führenden Mannschaften sind noch zu stark“, so Ramspott. Im Tabellenkeller atmet die Halstenbeker TS nach dem 26:21 (14:11) gegen den TuS Finkenwerder leicht auf. Die HT verlässt die Abstiegsränge und hat nun einen Punkt Vorsprung. Trainer Georg Pohl scheint recht zu behalten, als er sich und seinem Team in der Weihnachtspause eine lange Spielzeit des Zitterns vorhersagte. Erstmals wieder dagegen steht Aufsteiger HSG Rissen/Wedel auf einem Abstiegsplatz nach dem nicht unerwarteten 26:37 (11:18) gegen den Niendorfer TSV. Dies erinnert fatal an die letztmalige Landesliga-Saison, als die HSG auch fulminant startete, zum Ende hin aber immer schwächer wurde – und absteigen musste. Immerhin: Die HSG hat es selbst in der Hand, den Abstieg zu vermeiden, geht es doch in den letzten Partien gegen die Halstenbeker TS (Sbd. 18.30 Uhr, Bergstraße), dann noch gegen das HT Norderstedt III, TuS Finkenwerder und den TH Eilbeck – alles direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Bei den Frauen bleibt der TSV Uetersen nach dem 24:18 (13:13) beim Moorreger SV das Maß aller Dinge. Die Schützlinge von Ralf Gothe verteidigten ihren Drei-Punkte-Vorsprung in der Tabelle im kämpferisch überzeugenden Derby. „So schwer hatte ich mir das nicht vorgestellt“, so TSV-Coach Gothe, dessen Team weiter am Aufstieg in die Hamburg-Liga bastelt.

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erstellt am 18.Feb.2015 | 16:00 Uhr

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