Überraschung

Obenauf: Naemi Lou Merz mit Wallach Chijoke.
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Obenauf: Naemi Lou Merz mit Wallach Chijoke.

Springturnier des RFV Elmshorn: Naemi Lou Merz holt den Wanderpokal im M*-Springen

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05. Dezember 2018, 16:00 Uhr

Eine Überraschung erlebte Naemi Lou Merz aus Beldorf bei der Siegerehrung für das Käthe-Schmidt-Metzger-Gedächtnis-Springen des RFV Elmshorn in der Fritz-Thiedemann-Halle. Nachdem ein Richter ihrem 12-jährigen Wallach Chijoke die goldene Schleife angeheftet hatte, kam Gesche Röttger, Vorsitzende des RFV Elmshorn, mit einem silbernen Pokal auf sie zu und gratulierte zum Erfolg. Zuvor hatten Merz und Chijoke bereits ein weiteres M*-Springen gewonnen.

„Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass es in dem Springen um einen Wanderpokal ging“, freute sich Merz über den Ehrenpreis aus dem Nachlass der Derbysiegerin von 1949. „Ich bekomme ihn nachgeschickt, wenn mein Name eingraviert ist und bringe ihn nächstes Jahr wieder.“

Seit Jahren gehört Merz zu den regelmäßigen Teilnehmern in Elmshorn. Sie war hier mehrfach als Ponyreiterin am Start, heute reitet sie das Pferd ihrer Cousine. „Ich bin überglücklich, dass ich ihn reiten darf. Er ist das allerbeste Pferd der Welt.“

Die 16-jährige Gymnasiastin war eine von sechs Reitern, die es schafften, im Normalparcours fehlerfrei zu bleiben und somit in die Siegerrunde einzuziehen. Dort ging es um Fehler und Zeit. Daher gingen die beiden ersten Reiterinnen auf dem auf sechs Hindernisse und sieben Sprünge verkürzten Parcours beherzt zur Sache: sie legten ein hohes Tempo vor und bauten extrem kurze Wendungen in ihre Ritte ein. Doch beide machten je einen Springfehler.

„Ich weiß, dass Chijoke über dem Sprung richtig schnell ist“, kommentierte Merz ihre Taktik. Sie schaffte die Runde fehlerfrei in 32,57 Sekunden. Und das konnten auch die weiteren Reiter nicht unterbieten.

Die Schwedin Ebba Johansson arbeitet als Bereiterin beim Holsteiner Verband. Sie startete mit den beiden neunjährigen Hengsten Courtland und Quiran in der anspruchsvollsten Prüfung des zweitägigen Turniers. Im Springen der Klasse S* mit Stechen platzierte sie sich mit Quiran auf Rang drei hinter Jörg Sievertsen und Mathias Nørheden Johansen. Mit Courtland hatte Johansson zuvor in einer Klasse-M**-Prüfung gesiegt, so dass sie einen erfolgreichen Arbeitstag beenden konnte.

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