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Überraschung: Blankenese setzt auf Wedeler Trainer-Neuling Lopez

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Mehrfach traf man sich, mal beim Italiener in Blankenese, mal im „Olympischen Feuer“ am Schulterblatt. Sven Piel, Liga-Manager der SV Blankenese hatte von Anfang an „ein gutes Gefühl“. Zur großen Überraschung der Fachwelt präsentierte er am vergangenen Montag Daniel Lopez-Hensel als neuen Coach der Blankeneser Oberliga-Fußballer. Der 36 Jahre alte Wedeler trat bislang so gut wie gar nicht auf der Trainerbühne in Erscheinung.

Beim FC Roland (Bezirksliga) äußerte sich Ligaobmann Lothar Kahl allerdings nur positiv über den bisherigen Assistenten seines Sohnes Dirk, der auch als Mittelfeldspieler noch munter mitmischte: „Daniel hat sich bei uns immer total engagiert, Gegner beobachtet und stimmige Spielanalysen vorgetragen.“ Sven Piel erzählt, was ihn auf die Idee brachte, das Wagnis mit einem unbeschriebenen Blatt einzugehen: „Unser bisheriger Interimscoach Stefan Westbrock und der Norderstedter Regionalliga-Trainer Thomas Seeliger haben Freunde, die uns geraten haben, sich mal mit Lopez zu beschäftigen.

Solchen Hinweisen gehe ich immer gerne nach.“ Die Blankeneser erwarten vom Sohn eines (verstorbenen) spanischen Vaters und einer deutschen Mutter keine Wunder, aber dass er der Mannschaft wieder Freude am Fußball vermittelt. „Wir definieren uns über Zusammenhalt und Charakter. Das ist auch die Philosophie des neuen Trainers“, sagt Piel. Neben der sozialen Komponente gefalle ihm an Lopez „die Flexibilität im Kopf, er weiß alles über die Spielsysteme“. Die Überzeugung geht so weit, dass die Blankeneser den zweifachen Familienvater mit einem Vertrag bis 2015 versahen.



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