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Fußball-Oberliga : Über Almelo an den Bekkamp

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SV Rugenbergen zu Gast bei Nico-Jan Hoogma. SV HR wieder mit Balde / VfL Pinneberg will eine Serie starten.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2015 | 16:00 Uhr

„Ohne Holland, fahr’n wir zur EM“, sangen nicht wenige deutsche Fußballfans, nachdem vor knapp zwei Wochen klar war, dass die niederländische Nationalmannschaft sich nicht für die Europameisterschaft im kommenden Sommer qualifizieren konnte.

Gast in Frankreich werden die Holländer also nicht sein – dass sie aber gute Gastgeber sind, will Nico-Jan Hoogma, Niederländer, Ex-HSV-Profi und aktuell Manager des niederländischen Erstligisten Heracles Almelo, beweisen. Er lud die Oberliga-Fußballer des SV Rugenbergen am kommenden Wochenende nach Almelo ein, die Freundschaft zu Rugenbergens Ligamanager Andreas Lätsch (beide waren Nachbarn in Kaltenkirchen) macht’s möglich. „Das ist eine tolle Geschichte, die die Spielvorbereitung auf der einen Seite zwar etwas schwieriger macht, auf der anderen Seite aber eine schöne Erfahrung für die Jungs ist“, freut sich Trainer Ralf Palapies. Und so erwartet die Rugenberger Reisegruppe ein volles Programm. Heute um 10 Uhr geht es los: Am Abend besucht die Palapies-Equipe das Erstliga-Spiel zwischen Almelo und Willem II Tilburg. Doch damit nicht genug. Morgen werden die Kicker einem U19-Junioren-Spiel von Twente Enschede, dem Klub von Hoogma-Sohn Justin, beiwohnen, bevor es im Anschluss zum „Lasertag“ (Spiel mit Laser-Waffen) geht. Sonntag wollen die Bönningstedter dann pünktlich zum Auswärtsspiel beim WTSV Concordia (15 Uhr) zurück in Hamburg sein. Übrigens: Trainiert wird während des Ausflugs nicht. Ebenso gibt es abends keinen offiziellen Zapfenstreich. „Die Jungs sind alt genug. Ich vertraue ihnen in der Hinsicht voll und ganz“, so der Übungsleiter. Das Ziel für die Begegnung am Bekkamp sei ohnehin klar: „Wir wollen wie immer gewinnen.“ Bei diesem Unterfangen muss der Coach allerdings auf Patrick Hoppe, Jan Düllberg (beide Lauftraining) und Max Scholz (Schambeinentzündung) verzichten.

Warum einfach, wenn’s auch schwer geht – das war in den vergangenen Wochen das Motto der Oberliga-Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen, ganz zum Verdruss ihres Trainers Thomas Bliemeister.

Denn: In ihren letzten drei Liga-Heimspielen gegen Concordia (3:3), Condor (2:2) und Niendorf (2:2), lag die Bliemeister-Elf jeweils bereits nach wenigen Minuten mit 0:1 hinten, musste dann in der Folgezeit einen immensen Kraftaufwand betreiben, um doch noch Remis herauszuholen. „Wir haben unter der Woche mit den Spielern Gespräche geführt, um herauszufinden, warum sie immer die Anfangsphase verschlafen. Erst nach einem Gegentor sind wir wachgerüttelt, aber das geht nicht immer gut“, warnt Bliemeister vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den Buxtehuder SV (14 Uhr), in dem er wieder auf Rechtsaußen Braima Balde zurückgreifen kann. HR war vor der Saison dem Wunsch Niendorfs nachgekommen, Balde nicht im Duell gegen seinen Ex-Klub einzusetzen. „Er wird unserer Offensive gut tun, wir wollen endlich mal wieder ein Heimspiel gewinnen“, so Bliemeister. Zuletzt war das in der Oberliga am 6. September (3:0 gegen Lurup) geglückt.

Glückt dem VfL Pinneberg nach dem 2:0-Sieg im Kellerduell bei Paloma ein weiterer Punktgewinn am Sonntag (14 Uhr) in Niendorf? „Der Sieg bei Paloma ist nur etwas wert, wenn wir jetzt eine kleine Serie starten“, so Ligamanager David Fock, der scherzt: „Wir überlegen, im Team Geld zu sammeln, um den Urlaub unseres Trainers Michael Fischer auf Teneriffa zu verlängern.“ Denn: Immer wenn Fischer im Urlaub weilt, gewinnt der VfL. Heute aber kehrt der Coach zurück. Ob es auch Christian Dirksen rechtzeitig zurück in die Startelf schafft? Gerade von einer Schambeinverletzung genesen, knickte er am Dienstag beim Waldlauf um. Auch für Tim Jeske, der im Urlaub weilte, kommt ein Einsatz noch zu früh. 

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