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Handball-Landesliga : TuS Esingen II in der Warteschleife, Albtraum-Saison für Moorrege

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Was war das für eine Spielzeit in der Handball-Landesliga – an Dramatik häufig nicht zu überbieten und am Ende mit vielleicht zwei Aufsteigern aus dem Kreis Pinneberg. Bei den Frauen setzte sich Favorit TSV Uetersen souverän mit nur einer Saisonniederlage durch und stieg verdient in die Hamburg-Liga auf. Bei den Männern war es der TuS Esingen II, der mit nur drei Niederlagen Meister wurde – und nun warten muss, ob die eigene Erste den Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein schafft. Eins ist aber sicher: Dennis Nickel als Trainer und Hans-Günther Voß als Betreuer werden Platz auf der Bank machen für Dennis Lißner, der aus Ellerbek zurückkehrt und zukünftig die Arbeit zwischen erster und zweiter Mannschaft des TuS noch enger gestalten soll. Er gilt als Wunschkandidat des neuen Trainergespanns der Ersten, Till Krügel und Claas-Peter Schütt.

Eine starke Saison spielte bei den Herren auch der TSV Uetersen unter Bernd Ramspott (Dritter), der mit seinem jungen Team in der kommenden Spielzeit ein Wort um die Meisterschaft mitreden möchte. Zudem zeigten die Oldies des TSV Ellerbek III gewohnte Stärken und auch das Elmshorner HT als Sechster spielte eine solide Serie ohne Abstiegssorgen.

Dramatisch war es im Tabellenkeller. Erst am letzten Spieltag rettete sich Aufsteiger HSG Rissen/Wedel nur durch den direkten Vergleich auf einen Nicht-Abstiegsplatz, die Halstenbeker TS wurde nach nur fünf Siegen Letzter. Trainer Georg Pohl quittierte in seiner langen Laufbahn seinen ersten Abstieg und wird das Team in der kommenden Spielzeit – das allerdings von längerer Hand geplant – nicht mehr betreuen. Aufgrund des Aufstiegs der eigenen Zweiten wird die HT trotzdem in der Landesliga vertreten sein.

Bei den Frauen war es nicht minder spannend. Auch erst nach der letzten Partie gelang dem Barmstedter MTV – ebenfalls nur aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs – der Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz, den das Team von Michael von Thun fast die gesamte Spielzeit innehatte. Das Oldie-Team des Rellinger TV unter Rainer Knaack spielte trotz der schweren Verletzung von Sandra Nahnsen stark auf und wurde Dritter vor dem TSV Ellerbek II, der ebenso unauffällig wie abgeklärt agierte. Der Moorreger SV – gestartet als Mitfavorit – erlebte auch aufgrund von Verletzungspech eine Albtraum-Saison und geriet fast noch in Abstiegsnöte.

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erstellt am 15.Apr.2015 | 16:00 Uhr

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