Handball-Hamburg-Liga : TuS Esingen: Aufstieg rückt näher

TuS zerlegt HT Norderstedt. Verfolger HTS/BW96 leistet sich einen womöglich folgenschweren Ausrutscher.

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31. Januar 2018, 11:15 Uhr

Tornesch | Vorentscheidung im Meisterkampf in der Hamburg-Liga der Handballer? Während der TuS Esingen mit kleiner Besetzung bei der HT Norderstedt mit 30:19 (15:7) seiner Favoritenrolle vollends gerecht wurde, ließ Verfolger Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld zu Hause beim 25:27 (12:13) gegen den AMTV Hamburg Federn. Drei Punkte beträgt nun der Vorsprung der Tornescher unter der Führung von Till Krügel. Der Trainer gibt sich aber zurückhaltend: „Wir machen einen Schritt nach dem anderen.“

Mit diesem Polster im Rücken blickt nun alles auf das vielleicht vorentscheidende Spiel am 10. Februar (18 Uhr, Bickbargen), wenn die HTS/BW 96 Handball den TuS Esingen empfangen wird. So weit aber will sich Krügel noch nicht locken lassen. Zuvor nämlich wartet die HSG Pinnau am Sonnabend (17.30 Uhr, Klaus-Groth-Straße). „Wir müssen unsere Leistung bringen, danach schauen wir weiter“, so Krügel.

Gegen die Norderstedter allerdings hatte der TuS leichtes Spiel, schon nach 15 Minuten führten die Tornescher mit 11:2, da hatten die Gastgeber schon ihre Auszeit genommen. Und auch im weiteren Verlauf der Partie hatte Krügel kaum noch Zweifel, wer die zwei Punkte mit nach Hause nehmen würde.

Treffsicher zeigten sich Timo Kreckwitz (8), Pascal Kühl (9) und Jonathan Karow (8). Und vielleicht kann der TuS schon in zwei Wochen den ersten Sekt kalt stellen. Selbst ein Punkt reicht Esingen womöglich schon, um auch den direkten Vergleich gegen den Verfolger für sich zu entscheiden.

Sehr eng wird es dagegen für den TSV Uetersen, der bei der HG Hamburg-Barmbek II mit 25:27 (12:11) verlor und nun punktgleich nur noch einen Platz vor den direkten Abstiegsplätzen rangiert. „So reicht es leider nicht“, räumte Trainer Bernd Ramspott ein, der aus verschiedenen Gründen immer wieder Kaderveränderungen vornehmen muss. „Wir müssen wieder mindestens einen Gang hochschalten, wollen wir die gute Hinrunde nicht einfach wegwerfen“, so Ramspott.

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