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Handball : TuS Esingen: Am Ende fehlte die Kraft für Punkt gegen Tabellenersten

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Spiel stand auf der Kippe. In der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein waren die Frauen des TuS Esingen gegen Tabellenführer TSV Altenholz der Überraschung nah. Nach dem 23:23 (52. Minute) leitete jedoch ein umstrittenes Gegentor, verbunden mit einer Zwei-Minuten-Strafe, die vierte Saisonniederlage des Aufsteigers ein. „Uns fehlte in der Schlussphase die Kraft, um das 23:26 noch wettzumachen“, sagte TuS-Trainer Jan-Henning Himborn nach dem 24:26 (15:14).

Bei aller Enttäuschung über den verpassten Punktgewinn überwog bei Himborn jedoch die Zufriedenheit. Seine Mannschaft hatte – wie phasenweise schon gegen den TSV Ellerbek – bewiesen, dass sie sogar mit den Spitzenteams der Liga mithalten kann. „Wir haben eine starke 3:2:1-Abwehr gespielt und kaum Tore aus dem Aufbauspiel zugelassen“, lobte der Coach. „Schade, dass die Abstimmung untereinander noch nicht optimal ist, sonst hätten wir weniger Siebenmeter hinnehmen müssen.“ Luft nach oben sieht Himborn auch noch in der Zusammenarbeit zwischen der Deckung und den Torhüterinnen. „Bei Würfen aus dem Rückraum müssen wir deutlicher auf der Wurfarmseite stehen, damit sich die Torhüterin mehr auf die andere Ecke konzentrieren kann“, erklärte der Trainer.

Die Leistung im Angriff überzeugte. Die kompakte Altenholzer 6:0-Deckung wurde durch schnelle Ballpassagen im Rückraum und über den Kreis ausgespielt. Sofia Schlage, Friederike Schmidt und Ann-Cathleen Theel trafen ebenso gut wie Tina Bauer vom Kreis. „Schade, dass uns am Ende Kraft, Cleverness und etwas Glück fehlte“, bedauerte Himborn.

Andererseits weiß er, dass seine TuS-Crew bis dato schon gegen drei der besten vier Teams der Liga gespielt hat: „Wenn wir so weiterma-chen, kommen auch die Punkte für den Klassenerhalt.“

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erstellt am 06.Okt.2014 | 16:00 Uhr

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