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Just Handball Cup : Turnier mit Schönheitsfehlern

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Absagen machen Ausrichter TuS Esingen das Leben schwer. HG Hamburg-Barmbek sichert sich den Triumph.

Eine Woche vor Beginn der Handball-Saison in der 3. Liga Nord wollte der TSV Altenholz noch mal „Party machen“. Deshalb verzichteten die Kieler beim Just Handball Cup des TuS Esingen auf den möglichen erneuten Turniersieg, verkürzten ihr Halbfinale gegen den TuS Lübeck auf 2 x 10 Minuten und fuhren nach dem 12:10 zum Feiern nach Hause. „Das war ärgerlich“, so Turnierleiter Jan-Henning Himborn, der schon die kurzfristige Absage des TSV Hürup hatte hinnehmen müssen. „Im nächsten Jahr werden wir wieder mit acht Teams spielen – damit folgen wir den Wünschen der Trainer.“

Die Tornescher Coaches waren mit ihrer Jungs zufrieden. Dennis Lißner, Spielertrainer der zweiten Herren, holte mit dem Aufsteiger in die Hamburg-Liga zwar keinen Punkt, hielt jedoch gegen die drei Clubs aus der Oberliga HH/SH mit. „Wir sind wegen einiger Urlauber noch nicht soweit wie von mir erhofft, die gemeinsame Arbeit mit der ersten Mannschaft trägt jedoch schon Früchte“, sagte Lißner. Noch positiver fiel das Fazit von Claas-Peter Schütt aus, dessen Crew in der Gruppe nur knapp gegen Altenholz unterlag und im Halbfinale gegen die HG Hamburg-Barmbek (18:21/ 13:11) lange wie der Sieger aussah. „Als die HGHB auf offensive Deckung umstellte, haben die Jungs die Ruhe verloren“, erklärte Schütt, der in dieser Phase Timo Kreckwitz vermisste. Der quirlige Spielmacher hatte sich schon im ersten Spiel verletzt - und so blieb nur Platz drei. Gar „ohne neun“ war der TSV Ellerbek angetreten. Behre, Fejry, Blunck, Brandt, Mecke, Erdmann, Letzner, Laupichler und Schleßelmann fehlten. Und dennoch sah Trainer Kevin Ehrenberg, der in einer Woche beim Turnier in Lauenburg alle wieder dabei hat, gute Ansätze: Die Wurfkraft von Ruben Best (Ex-DHK Flensborg) und das Torwartspiel von Jan-Hendrik Knieriem (HSV Handball).

Höchst achtbar (2:4 Punkte) zog sich die Landesliga-Crew der HSG Horst/Kiebitzreihe aus der Affäre. „Mir fehlten vier Leistungsträger - ich bin sehr zufrieden“, sagte der neue Trainer Werner Zink. „Ziel ist der Aufstieg in die SH-Liga.“

Zwei Wochen vor Beginn der OL-Serie ging der Turniersieg an die HGHB, die sich im Finale über 2x10 Minuten gegen „Lucky Looser“ Lübeck 93 (10:12 gegen Altenholz) mit 14:12 (10:10) nach 7-Meter-Werfen durchsetzte.

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