zur Navigation springen

Fußball-Landesliga : Turan-Team bleibt torlos

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Blau-Weiß 96 seit April zuhause ohne Treffer. 0:3-Pleite gegen Halstenbek-Rellingen II.

„Wenn man seit gefühlten sechs Jahren keine Tore schießt, dann darf man sich auch nicht wundern, dass man keine Punkte holt“, machte Selcuk Turan seiner Enttäuschung nach der deutlichen 0:3-Pleite im Derby gegen die SV Halstenbek-Rellingen II Luft. „Wir haben das Netz zwei Wochen während des Trainings lang bearbeitet wie die Gestörten. Aber im Spiel klappt gar nichts…“, beklagte der Trainer der Landesliga-Fußballer von Blau-Weiß 96 Schenefeld.

Drei Spiele in Folge ist „BW“ nun schon ohne eigenes Tor, zu Hause hat die Turan-Elf in dieser Saison noch gar nicht getroffen. Saisonübergreifend warten die Schenefelder seit fast fünf Monaten auf einen Liga-Treffer vor heimischer Kulisse. Zuletzt traf man beim 3:0 gegen TuS Osdorf am 24. April am Achter de Weiden ins Schwarze.

Wesentlich besser stellen sich derzeit die Spieler von Manuel Kaladic vor des Gegners Tor an. Nachdem der Liga-Neuling in der Vorwoche trotz drei eigener Treffer im Aufsteiger-Duell gegen den HSV III eine knappe 3:4-Niederlage einstecken musste, trumpften die Baumschuler mit abermals drei Toren am Achter de Weiden nun groß auf. Bereits mit dem ersten gefährlichen Angriff brachte Jonathan Bigger nach erstklassiger Vorlage von Marcel Böhm die Kaladic-Kicker auf die Siegerstraße (38.). „Mit dem Tor waren wir voll drin und hatten viel Stabilität in unseren Reihen“, resümierte Coach Kaladic. Und während Blau-Weiß nach dem Wechsel kaum noch etwas zustande brachte, präsentierte sich die HR-Reserve unheimlich effektiv. Erst hatten die Halstenbeker noch Pech mit einem Pfostentreffer (61.), dann besorgte Sergio Batista Monteiro per Konter-Tor die Vorentscheidung (67.). Mit einem direkt verwandelten Freistoß machte Kapitän Oliver Wroblewsky schließlich den Sack zu (74.). „So stelle ich mir das vor. Der Mannschaft kann ich nur ein Lob aussprechen“, freute sich Kaladic, während Pendant Turan nach lediglich vier Treffern in acht Spielen von einer „Katastrophe“ sprach. 

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 21.Sep.2015 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen