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FC Elmshorn : Tunjic: „Eine Ehre, hier zu spielen“

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Neu-Stürmer Jürgen Tunjic als Oldie des Teams auch Psychologe.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Elmshorn | „Mein alter Verein. Meine alte Kabine. Mein alter Platz.“ Neu-Stürmer Jürgen Tunjic ist heimgekehrt. Zehn Jahre hat er sich auf fremden Plätzen ausgetobt. Nun spielt Jürgen Tunjic wieder bei seiner alten Liebe – dem FC Elmshorn. Der Oldie der Mannschaft will mit seinen 39 Jahren dem Team an der Wilhelmstraße spielerisch und vor allem auch psychologisch den Rücken stärken. Denn dem Stürmer ist eines klar: Die Jungs im Team sind nach dem Fehlstart in die neue Saison verunsichert. „Für verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro“, so sein Ansatz. „Ich werde helfen, uns wieder ganz nach oben zu bringen“, sagt der Heimkehrer.

Ganz nach oben? Die Zielrichtung gibt Tunjic selbstbewusst an: Der FCE müsse jetzt eine Positiv-Serie starten. „Gegen Süderelbe müssen wir heute gewinnen – egal wie“, sagt er. Auch aus den Begegnungen danach sollen Punkte generiert werden. „Aus den nächsten fünf Spielen sollten wir mindestens drei Dreier mitnehmen“, sagt er, um am Saisonende unter den besten acht der Liga zu stehen.

Das ist doch mal eine Ansage. Selbstbewusst, aber nicht überheblich. Wie das neu formierte Team das schaffen soll? Für Tunjic liegt die Sache ganz klar auf der Hand. In die Trainerarbeit möchte er sich dabei nicht einmischen, doch der erfahrene Regionalliga-Stürmer fordert von seinen Mitspielern mehr Aggressivität im Spiel. Mehr Keck, mehr Biss, mehr Bums – so einfach.

„Ich werde versuchen, meine Vorstellungen von Aggressivität in den nächsten Spielen zu zeigen“, so Tunjic und ergänzt: Man müsse versuchen, bei aller herausfordernden Spielweise niemals die Kontrolle zu verlieren, sondern bei allen Attacken stets die Ruhe zu bewahren. Dazu müsse das Team das besagte verlorene Vertrauen in sich selbst zurück gewinnen. Tunjic will motivieren und mit Leistung das Team mitreißen. „Ich bin hier, um Tore zu schießen und der neu formierten Mannschaft zu helfen.“ Von der Qualität des Kaders sei er überzeugt. „Das ist eine richtig gute Truppe“, sagt der Kroate.

„Es ist für mich eine Ehre, hier zu spielen“, sagt er stolzen Hauptes. Seine Karriere hat in Elmshorn begonnen, hier möchte er sie fortsetzen und zu gegebener Zeit auch seine Fußballrente antreten. Bis dahin, möchte er einfach nur gut Fußball spielen.

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