Handball-Oberliga : Tückische Pflichtaufgabe

Siegerfaust: Trainer Thomas Jüde möchte im Heimspiel am Sonntag den nächsten Erfolg des TSV Ellerbek bejubeln.
Siegerfaust: Trainer Thomas Jüde möchte im Heimspiel am Sonntag den nächsten Erfolg des TSV Ellerbek bejubeln.

TSV Ellerbek empfängt am Sonntag den MTV Herzhorn in der Harbig-Halle

shz.de von
02. Dezember 2016, 16:00 Uhr

Sie ist noch nicht 17 und doch schon eine wichtige Größe im Spiel des MTV Herzhorn: Aimee von Pereira hat in der Handball-Oberliga Hamburg/SH in sechs Spielen schon 36 Tore für den Aufsteiger erzielt. Wenn die 1,80 Meter große A-Jugendliche, die zum erweiterten DHB-Kader des Jahrgangs 2000 gehört, am Sonntag (16 Uhr, Harbig-Halle) dabei ist, könnte sich die Aufgabe für den Favoriten TSV Ellerbek schwieriger als erwartet gestalten. „Auf dem Papier sind wir mit 12:6 Punkten natürlich gegen den Zehnten der Staffel in der Pflicht“, sagte Trainer Thomas Jüde. „Klar ist die Sache aber nicht. Der SC Alstertal-Langenhorn hat uns gerade unsere Defizite aufgezeigt.“

Die Gründe für die dritte Saisonniederlage waren in erster Linie die schlechte Chancenverwertung und die hohe Zahl technischer Fehler. „Ich war am Ende erstaunt, dass wir nur mit vier Toren verloren hatten“, sagte Jüde. „Wir dürfen uns durch eine Manndeckung gegen Melina Dahms und eine offensive 4:1-Abwehr nicht noch einmal aus dem Konzept bringen lassen.“ Deshalb ist die Rückkehr von Spielmacherin Sabrina Wrage Gold wert. Von ihrer Übersicht werden Maria Ruge und Christina Hinrichs, die in der letzten Saison übrigens beim MTV spielte, profitieren. Mehr Initiative erhofft sich der Trainer von Linkshänderin Rebecca Holst. „Sie muss sich mehr zutrauen“, sagte der Coach.

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