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Fußball-Landesliga : TSV Uetersen verdrängt Wedel von Platz zwei

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Nachbarschaftsderby im Rosenstadion konnten die Gastgeber mit 2:1 für sich entscheiden.

Beim Umzug von Stürmer Mark Hinze nach Eimsbüttel packten alle mit an. Als sich die Landesliga-Fußballer des Wedeler TSV nun wieder im obersten Stockwerk der Hammonia-Staffel einquartieren wollten, leisteten einige nicht das erforderliche Pensum. Der TSV Uetersen gewann das Nachbarschaftsderby im Rosenstadion 2:1 (0:0) und verdrängte den Nachbarn vom zweiten Rang.

„Die Uetersener sind an ihre Grenzen gegangen, wir nicht“, sagte Gästecoach Thorsten Zessin im Anschluss an die ebenso kampfbetonte wie faire Partie. Yannick Koussi (18.) und Raphael Friederich (41.) ließen schon vor der Pause gute Möglichkeiten zur Führung der Platzherren ungenutzt.

Es folgte ein zweiter Durchgang, der den Uetersener Trainer Peter Ehlers schlichtweg begeisterte. „Überragend“ für den Geschmack des früheren Profis von Rot-Weiß Essen wurde der Angriff vor dem 1:0 vorgetragen. Von rechts schlug Eddy Enderle eine Maßflanke in die Mitte, die Kirill Shmakov in höchster Bedrängnis über die Linie drückte. Damit hatte sich Ehlers´ Maßnahme, Shmakov von der Position des rechten Verteidigers abzuziehen, bezahlt gemacht. „Wir sind eben immer mal für eine Überraschung gut“, frohlockte Ehlers. Zu seinem Verdruss pfiff der Unparteiische einen Elfmeter für Wedel, nachdem Dennis Weber und Dirk Hellmann zusammengeprallt waren. Christopher Dobirr erzielte den schmeichelhaften Ausgleich.

Einen verdienten Sieger gab es dann trotzdem, nämlich fünf Minuten später, als auch die Uetersener nach einem Foul von Felix Loyal an Kouassi einen Strafstoß zugesprochen bekamen.

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