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Handball-Oberliga : TSV-Herren ringen HSV nieder

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Prestigeduell gewonnen: Die Ellerbeker Herren feiern ausgelassen ein 27:26 gegen die zweite Mannschaft des Hamburger Nachbarn.

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2013 | 10:00 Uhr

„Auswärtssieg, Auswärtssieg“ skandierten die Handballspieler des TSV Ellerbek und tanzten am Mittelkreis ausgelassen in Kreisformation. Im prestigeträchtigen Duell beim HSV Hamburg II hatten sich die Schützlinge von Trainer Michael Bollhöfer ein 27:26 (16:17) erkämpft und waren auf den dritten Tabellenplatz der Oberliga Hamburg/Schles-wig-Holstein vorgerückt.

Coach Bollhöfer gab sich derweil am Spielfeldrand als stiller Genießer. „Wir waren ausgeglichener besetzt, hatten mehr taktische Möglichkeiten und haben verdient gewonnen“, sagte er. Dass der Sieg so knapp ausfiel und am Ende sogar etwas glücklich zustande kam, hatte mehrere Gründe.

Da war zum einen die rote Karte gegen HSV-Spielmacher Sebastian Bütow (26. Minute), der einen weiten Pass von TSV-Torwart Florian Knust auf Jonas Mecke verfehlte und im Anschluss den Ellerbeker durch Ziehen am Trikot aus der Körperkontrolle brachte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die 6:0-Deckung des TSV gerade stabilisiert und einen 10:13-Rückstand egalisiert. Statt die Überzahl zu nutzen, unterliefen der TSV-Crew Fehler, die die Gastgeber in einen erneuten Zwei-Tore-Vorteil brachten.

In der zweiten Halbzeit ließ das stabile Ellerbeker Abwehr-Bollwerk zwar nur noch neun Gegentreffer zu. Dennoch gelang es lange Zeit nicht, in Führung zu gehen oder sich gar abzusetzen. „Wir haben uns immer wieder Fehler geleistet und einfach zu viele Chancen liegen gelassen“, analysierte Trainer Bollhöfer den Spielverlauf. HSV-Torwart Florian Meier parierte mehrfach stark, die freien Tempogegenstöße von Michael Schleßelmann und Laurids von der Lancken hätten jedoch sitzen müssen. So geriet der Erfolg noch einmal Gefahr, als mit Dennis Lißner und Tarek Fejry zwei Spieler Zwei-Minuten-Strafen verbüßten.

Jedoch bewahrte das TSV-Team die Ruhe. Die Abwehr, verstärkt durch Tim Blunck, hielt stand und Fejry und der überragende Schütze Christopher Behre trafen zum 27:25 (57.). Das reichte, weil der HSV in der Schlussphase zu ungestüm agierte, so dass Ellerbek den Sieg clever ins Ziel schaukeln konnte.

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