Handball-Oberliga : TSV-Herren ernten Früchte ihrer Arbeit

Coach Michael Bollhöfer.
Coach Michael Bollhöfer.

Wenig Aufregung für Trainer Michael Bollhöfer: Beim 28:19 Sieg die HSG überzeugten die Ellerbeker auf ganzer Linie

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11. November 2013, 16:00 Uhr

Es war das erste Mal in der laufenden Saison in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein, dass Trainer Michael Bollhöfer einen stressfreien Abend auf der Bank des TSV Ellerbek verbrachte. Sein Männerteam beherrschte die HSG Schülp/Westerrönnfeld/Rendsburg beim 28:19 (16:8) nach Belieben und blieb auch im achten Spiel in Folge siegreich. Bollhöfer, der skeptisch in die Partie ging, weil die Vorbereitung in Folge von Grippeerkrankungen einiger Spieler nicht optimal gelaufen war, zeigte sich erfreut über die große Disziplin seiner Mannschaft, die in der Abwehr die Konzentration ständig hoch hielt und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ.

Aufgrund dieser Defensivstärke setzte sich die TSV-Crew schon Mitte der ersten Halbzeit deutlich ab (11:5). „Bei besserer Chancenverwertung und weniger Ballverlusten hätte der Vorsprung zur Pause jedoch noch weit höher ausfallen können“, kritisierte Bollhöfer. Dennoch überwogen für den Coach auch im Angriff positive Eindrücke. Die im Training erarbeiteten neuen Auslösehandlungen mit entsprechenden Laufwegen wurden schon gut umgesetzt.

Auch der mit dickem Schal unter den 200 Zuschauern weilende Christopher Behre (Grippe) sah, dass seine Mannschaft selbst ohne seine Rückraumtore zu recht kam. Es wurde druckvoll, aber meistens geduldig gespielt, so dass sich viele Chancen aus der Nahwurfzone ergaben. „Wenn wir diese neuen Varianten weiter optimieren, sind wir künftig für jeden Gegner noch schwieriger auszurechnen“, sagte Bollhöfer.

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