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Handball : TSV-Frauen siegen trotz Konzentrationsschwächen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

TSV Ellerbek gegen TSV Altenholz: Mit 30:24 (15:10) siegte der amtierende Staffelmeister der Handball-Oberliga HH/SH.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Torhüterin Christiane Sacher und Rückraum-Ass Julia Steinberg waren die Trumpfkarten des TSV Ellerbek vor der Pause. Gegen einen ersatzgeschwächten TSV Altenholz, der sich zudem technische Fehler und schlechte Abschlüsse in Serie leistete, waren sie die Garanten für eine deutliche Führung, die auch am Ende Bestand hatte. Mit 30:24 (15:10) festigte der amtierende Staffelmeister zwar Platz zwei in der Handball-Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein,verpasste jedoch einen klareren Sieg, als man in der Endphase die Linie verlor.

Was dieser Erfolg wert war, wird man wohl erst in einer Woche nach dem Spitzenspiel beim Staffeldritten Stockelsdorf wissen, der sich beim Tabellenersten Kropp/Tetenhusen achtbar aus der Affäre zog. Die Lübeckerinnen werden Ellerbek mehr abverlangen, als es Altenholz auf Grund der personellen Misere im Rückraum konnte. Dass die Kielerinnen die Partie dennoch 20 Minuten lang offen hielten, sprach nicht für das Heimteam. Erst als Trainer Timo Jarama mit Nadine Cramer und Ann-Kathrin Skubich im Mittelblock sowie Merle Seemann und Maren Sicks auf den Halbpositionen die richtige Formation für die 6:0-Abwehr gefunden hatte, setzte sich die TSV-Crew dank vieler Ballgewinne ab. Zu Recht lobte Jarama auch das gute Rückzugsverhalten seiner Mannschaft. „Damit haben wir das Altenholzer Konterspiel entscheidend gestört“, sagte er. Fortschritte sah man auch im Aufbauspiel, wo sich Merle Seemann als Ballverteilerin empfahl. Es gab lange Ballpassagen, die erfolgreich von Cramer und Hinrichs abgeschlossen wurden. So zog der TSV auf 27:15 (50. Minute) davon, ehe das Chaos wieder Einzug hielt. „Dieses Nachlassen in der Konzentration müssen wir abstellen“, kritisierte Jarama.

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