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Handball-Oberliga : TSV Ellerbek verliert erneut, Trainer Ehrenberg redet Tacheles: „Es fehlt der Wille, körperlich zu agieren“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2015 | 13:34 Uhr

Er machte seinem Unmut Luft und schonte auch seine angegriffene Stimme nicht. Nach dem 28:30 (10:13) des TSV Ellerbek gegen den in der Handball-Oberliga Hamburg/SH noch punktlosen Preetzer TSV redete Ellerbeks Trainer Kevin Ehrenberg in der Kabine Klartext. „Einige Spieler sind nicht bereit, sich mit dem notwendigen Einsatz einzubringen“, sagte er. „Absprachen werden nicht umgesetzt und es fehlt der Wille, in der Abwehr auch körperlich zu agieren.“ Dass mit Christopher Behre (Urlaub) und Jonas Mecke (verletzt) zwei wichtige Akteure fehlten, erklärte die Niederlage nicht. In den ersten 20 Minuten schossen die Ellerbeker den Preetzer Torwart Jascha Fehlberg „warm“.

Zwar führte man 8:5 (17.), war bis dahin aber schon sechsmal kläglich am soliden Keeper gescheitert. Als dann noch technische Fehler hinzu kamen und die bis dahin gute 6:0-Abwehr durch individuelle Patzer brüchig wurde, übernahmen die Gäste das Kommando, wobei vor allem Kevin Neelsen (acht Tore) zu selten attackiert wurde. Um seine Mannschaft die Zweikämpfe aufzuzwängen, ließ Ehrenberg nach dem 18:24 (45. Minute) zwei Preetzer in enge Deckung nehmen, und wenig später war die Partie tatsächlich wieder offen – auch weil Linksaußen Tobias Letzner plötzlich im Rückraum wirbelte.

Doch statt nach dem 25:26 auszugleichen, verlor der TSV erst Olaf Levin nach grobem Foul durch Rote Karte und dann das Spiel. Bezeichnend: Fejry vergab das 28:29 freistehend gegen den Preetzer Torwart.

Bei Ellerbek hingegen hatten die Torhüter Knieriem und Laupichler zu wenig gute Szenen, um die Mängel im Team zu kompensieren. In dieser Verfassung gehört der TSV Ellerbek zu den Abstiegskandidaten.  

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