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Handball : TSV Ellerbek bricht in der letzten Viertelstunde ein

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

„40 Minuten lang haben wir in der Abwehr gut gestanden und vorn ein engagiertes Spiel gezeigt“, sagte Kevin Ehrenberg. Dass seine Handballmänner vom TSV Ellerbek am Ende der SG Wittorf/FT Neumünster (Wift) mit 25:39 (15:16) unterlagen, war deshalb kaum nachzuvollziehen. „Die Jungs fühlten sich in den entscheidenden Phasen von den Schiedsrichtern benachteiligt, wurden hektisch und vergaßen das breite Mannschaftsspiel“, sagte Coach Ehrenberg. Nach dem 20:24 fiel Ellerbek auf 21:34 zurück, „weil jeder etwas wollte und Wift jeden Fehler mit einem Tempogegenstoß bestrafte“, erklärte Ehrenberg.

Dabei hätte sich die TSV-Crew ein gutes Resultat verdient gehabt. Mit einer konzentrierten 5:1-Deckung hatte man die Gäste nicht zur Entfaltung kommen lassen und war aufgrund druckvollen Angriffsspiels mit 7:1 in Front gezogen.

In der Folgezeit wurde aber deutlich, dass weder Matthias Menzel noch Ruben Best im linken Rückraum eine Alternative zu Christopher Behre war. Der Vorsprung schmolz, und nur Torwart Knieriem hielt sein Ellerbeker Team im Spiel. Symptomatisch waren dann die letzten Sekunden vor der Pause. Ellerbek vergab durch Christian Brandt im Gegenstoß die Führung, die darauf Neumünster gelang.

Gewiss: Die Schiedsrichter Brandes/Müller bestraften den TSV unverhältnismäßig – acht Mal mit Zwei-Minuten-Strafen und vier Mal mit Siebenmetern. Dass einige Spieler deshalb in den letzten 15 Minuten das Handballspielen einstellten, ist aber nicht akzeptabel. Mit dieser Einstellung wird Ellerbek die Abstiegsplätze nicht verlassen.

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