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Fußball-Oberliga : Trumpfkarte Lütten Hall

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

SV HR setzt auf seine Heimstärke. Fitnesswoche beim VfL Pinneberg. Personalnot in Bönningstedt.

Auswärtsfahrten nach Halstenbek – bei Teams aus der Fußball-Oberliga derzeit keine besonders beliebte Reise, gestalten sich die Aussichten, am Lütten Hall etwas Zählbares mitzunehmen, doch äußerst gering. Jubeln durften auf dem Jacob-Thode-Platz in dieser Saison bislang nämlich einzig die Gastgeber der SV Halstenbek-Rellingen. Ihre bisherigen drei Heimpartien gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Bliemeister allesamt und blieb dazu jeweils ohne Gegentreffer. Die logische Vorgabe von Bliemeister für die kommende Begegnung am Sonntag mit Concordia: „Serie fortführen.“

Dass dies allerdings kein leichtes Unterfangen wird, weiß der 59-Jährige nur zu gut. Schon beim Hass+Hatje Cup im Juli, damals gewann HR knapp mit 2:1, konnte sich Bliemeister von den Qualitäten der Wandsbeker überzeugen. „Concordia ist eine Bereicherung für die Liga. Eine spiel- und zweikampfstarke Mannschaft. Der Ausgang am Sonntag ist daher vollkommen offen“, warnt der Coach ausdrücklich vor dem Tabellenzehnten.

Deutlich klarer scheinen da schon die Kräfteverhältnisse zwischen dem HSV Barmbek-Uhlenhorst und dem VfL Pinneberg verteilt. Während Oddset-Pokalsieger BU mit der Maximalausbeute von 21 Zählern aus sieben Spielen souverän an der Liga-Spitze thront, läuft der VfL dem Geschehen als Sechzehnter derzeit hinterher.

Aus diesem Grund beorderte Trainer Michael Fischer seine Mannen dieser Tage meist nicht etwa auf den Fußballplatz, sondern in den Wald, wo zahlreiche Sprint- und Treppenläufe das Trainingsprogramm ausfüllten. Es gilt, die konditionelle Basis für eine erfolgreiche Aufholjagd zu legen, die möglichst schon bei BU ihren Anfang finden soll. Allerdings zunächst ohne die Mithilfe des rotgesperrten Sören Lühr und womöglich auch ohne Tim Vollmer (Magen-Darm-Infekt).

Geschlagen gibt sich Fischer trotz der klaren Rollenverteilung im Duell mit dem Spitzenreiter aber längst nicht: „Die Mannschaft ist absolut intakt. Wir brauchen jedoch dringend Punkte. Egal, gegen wen.“

Der SV Rugenbergen hingegen benötigt dringend einsatzfähige Spieler. Neben Viktor Streib, Dennis von Bastian und Kevin Beese drohen für das morgige Heimspiel gegen den USC Paloma kurzfristig auch noch Max Scholz (Knöchelprobleme) und Yannick Kuhr (Grippe) auszufallen. Zudem fehlt Spielmacher Jan Melich berufsbedingt. Rugenbergens Coach Ralf Palapies sieht in der Not jedoch auch eine Chance für die vermeintliche zweite Reihe, sich zu präsentieren. Starke Präsenz auf dem Rasen sei aus seiner Sicht gegen die Palomaten ohnehin gefragt: „Mit ihren fünf Punkten stehen sie eindeutig unter Wert da. Wir werden sie daher keinesfalls unterschätzen“, gibt der Bönningstedter Coach die Marschroute vor.

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erstellt am 18.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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