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Fußball-Verbandsliga : Trotz Abstieg: Kader bleibt zusammen

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Rot-Weiß Kiebitzreihe verlängert mit 18 Akteuren für die kommende Saison.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2015 | 16:00 Uhr

„Wir haben es geschafft, das Gesicht der Mannschaft zu erhalten.“ Das verkündete Oliver Schlegel, Trainer von Rot-Weiß Kiebitzreihe gestern. Der Kader des Fußball-Verbandsligisten bleibt ungeachtet des praktisch unabwendbaren Abstiegs in die Kreisliga West „1:1 zusammen“. Wer hätte gehen wollen, habe bis zum 31. März die Chance dazu gehabt, dies zu sagen. Nun werde es eine Freigabe nur bei einer entsprechenden Alternative geben.

Eine einzige Hintertür lässt Schlegel den 18 Akteuren, die zugesagt haben, offen: nicht planbare berufliche Veränderungen oder Studium an anderen Orten. Zu den Kandidaten, die sich zum Sommer bei einer Universität einschreiben wollen, gehört auch Torhüter Kevin Huckfeldt. Daher ist Schlegel auf der Suche nach einem weiteren Keeper, zumal Hannes Schüler RWK im Winter bereits in Richtung VfR Horst verlassen hatte. Ferner stehen noch zwei bis drei Feldspieler auf dem Wunschzettel, den Schlegel und Ligamanager Lennart Jensen erstellt haben.

„Wir sind in einer super angenehmen Situation“, sagt Schlegel. Vor Jahresfrist, als er das Traineramt von Uwe Clasen übernommen hatte, sei es wesentlich schwieriger gewesen, zumal damals sieben Lücken im Kader zu füllen waren. Dies, davon ist Schlegel überzeugt, werde sich nun einfacher gestalten. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei trotz der Tabellensituation sehr gut. Als Beispiel führt er Bengt Gronemann an. „Ich habe mich noch nirgendwo so wohl gefühlt“, habe der Winterneuzugang von der SV Lieth ihm unlängst im Verhandlungsgespräch gesagt, erzählt Schlegel.

Verschiedene Strömungen wie in anderen Vereinen, gebe es nicht. Ein Beispiel: Die Akteure der jungen Generation haben Routinier Marko Strauer (37) erfolgreich „bearbeitet“, noch eine Saison im aktiven Geschehen ranzuhängen. „Das war Aufgabe der Mannschaft. Ich hätte Marko nie belabert. Dafür habe ich viel zu viel Respekt vor ihm“, so Schlegel.

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