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Tripple von Lea Boy in Magdeburg

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

14-Jährige holt drei Nordtitel über lange Strecken

Die Siegerliste über 800 Meter Freistil der Frauen bei den Norddeutschen Schwimmmeisterschaften über die so genannten langen Strecken ließ aufhorchen. Ganz vorn stand die 14-jährige Lea Boy vom Swim-Team Stadtwerke Elmshorn mit dem ersten ihrer insgesamt drei Titel der offenen Klasse in 9:01,82 Minuten vor der ein Jahr jüngeren Emily Charlotte Feldvoss (SC Magdeburg) in 9:04,10 Minuten. Dann folgte erst einmal lange Zeit nichts. Die Drittplatzierte Lotta Steinmann (ebenfalls SCM), als 15-Jährige die älteste unter den Top 3, lag aber mehr als 16 Sekunden zurück.

Auch über 1500 Meter lagen die Youngster Boy und Feldvoss in dieser Reihenfolge vorne. Bronze sicherte sich zusammen mit dem Sieg in der Juniorinnenwertung die Elmshornerin Maike Scheelk (17). Über die 400 Meter Freistil schob sich zwischen Boy und Feldvoss Yara Sophie Hierath aus Bremerhaven.

Bei den Männern war die Ausbeute aus Elmshorner Sicht nicht ganz so gut. Die Jahrgangssilbermedaillen von Philipp Drews (Jahrgang 1997) über 1500 Meter Freistil und 400 Meter Lagen blieben das einzige Edelmetall. Allerdings war der aktuell beste Elmshorner, Thore Bermel, genau wie sieben weitere gemeldete Sportler erkrankt zu Hause geblieben. „Darunter war der eine oder andere, bei dem man auf eine Medaille hätte spekulieren können“, sagte STE-Cheftrainer Jörg Freyher. Sein Fazit fiel dennoch durchweg positiv aus: „Die Ergebnisse sind fast alles persönliche Bestzeiten.“

Das galt auch für Lea Boy, die auf der Lagenstrecke um nur zwei Hundertstelsekunden über der Fünf-Minuten-Marke blieb. Verärgert war hingegen Maike Scheelk auf der 1500-Meter-Strecke. Dieser Wettkampf wurde wegen des gedrängten Zeitplans mit zwei Athleten auf einer Bahn – einer links, einer rechts – geschwommen. „Maike ist mit der anderen Schwimmerin kollidiert und musste einmal komplett anhalten“, sagte Freyher. Die Disqualifikation der jungen Delmenhorsterin war nur ein schwacher Trost für eine verpasste bessere Zeit.

Neben der Freude beim STE über die guten Zeiten und Platzierungen der Frauen dürfte auch der Name Emily Feldvoss in Elmshorn nicht gänzlich unbekannt sein. Vater Jörg Feldvoss war in den 70er-Jahren für den STE-Vorläufer Elmshorner SC selbst Landes- und Nordmeister, Mutter Kathleen Nord war DDR-Nationalschwimmerin und holte 1988 olympisches Gold über 200 Meter Schmetterling.

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erstellt am 25.Feb.2015 | 15:53 Uhr

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