zur Navigation springen

Basketball : Träumen darf erlaubt sein

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SC Rist kann morgen gegen Iserlohn Finaleinzug und damit größten Erfolg seit der Pro B-Zugehörigkeit perfekt machen.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2015 | 16:00 Uhr

Ein bisschen Träumen ist erlaubt für die Basketballer des SC Rist vor dem wohl bedeutendsten Spiel der Vereinshistorie für ein Herrenteam des Clubs nach dem Aufstieg in die ProB Nord in der Saison 2008/09 – mehr aber auch nicht.

Nach dem ebenso überraschenden wie spektakulären 94:85 im ersten Playoff-Halbfinale beim favorisierten Südmeister Iserlohn Kangaroos reicht den Wedelern am morgigen Sonnabend (19 Uhr) in der heimischen Steinberghalle ein Sieg in beliebiger Höhe zum erstmaligen Einzug ins Playoff-Finale der dritthöchsten Herren-Spielklasse.

Wedels US-Headcoach Michael Claxton ist zwar ebenso wie seine Spieler vom Playoff-Fieber infiziert, weiß aber gleichwohl um die Schwere der Aufgabe. Verfrühte Siegesgewissheit sei daher ebenso fehl am Platze wie gar Überheblichkeit. „Wir müssen vielmehr einen noch besseren Basketball als in Iserlohn spielen und 40 Minuten Druck auf den Gegner aufbauen.“ Dass die Gäste nach der ersten Heimpleite der Saison 2014/15 unter Schock stehen könnten, schließt Claxton dagegen aus. „Die Kangaroos wissen, dass eine weitere Niederlage für sie das Playoff-Aus bedeutet, und dementsprechend werden sie auftreten.“

Die Fans des SC Rist hoffen, dass in der aktuellen Halbfinalserie für ihr Team aller guten Dinge drei sind. In der Spielzeit 2012/13 scheiterten die Wedeler im Playoff-Viertelfinale an den Weißenhorn Youngstars, Kooperationspartner von Bundesligist Ratiopharm Ulm, ebenso mit 1:2 Siegen wie in der zurückliegenden Saison an der Baskets Akademie Weser-Ems, Farmteam der ebenfalls erstklassigen EWE Baskets Oldenburg. Die Iserlohner ihrerseits fungieren als Nachwuchsteam von Bundesligist Phoenix Hagen mit dem in Wedel aufgewachsenen ehemaligen deutschen Nationalspieler Ingo Freyer als Headcoach.

Angesichts der deutlich größeren Möglichkeiten des stark besetzten Gegners, zu dessen Aufgebot mit dem Henstedt-Ulzburger Kristof Schwarz auch ein ehemaliger Rist-Akteur zählt, setzen die Wedeler am Sonnabend auf Zusammenhalt auf dem Parkett und der Tribüne. „Alle in Gelb“ lautet die Kleiderordnung im möglicherweise entscheidenden zweiten Playoff-Halbfinale 2014/15. In der zurückliegenden Saison hielt die gelbe Wand in der Steinberghalle immerhin bis zum dritten Spiel der verlorenen Halbfinal-Serie gegen die Oldenburger, die diesmal in Duellen mit Aufsteiger Rostock Seawolves den zweiten Playoff-Finalisten ermitteln.

Michael Claxton setzt am Sonnabend weitgehend auf denselben Kader wie in Spiel eins, zu dem auch noch Youngster Christopher Geist stoßen könnte. U20-Nationalspieler Janis Stielow und Youngster Lennard Larysz fallen weiter aus.  

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen