Traben : Traber-Hoffnung aus Ellerhoop

„Ich glaube an ihn“: Besitzer Mitjo Ivic ist vom Erfolg seines Hengstes Halva von Haithabu (hier gesteuert von Fahrer Thomas Panschow) überzeugt.
„Ich glaube an ihn“: Besitzer Mitjo Ivic ist vom Erfolg seines Hengstes Halva von Haithabu (hier gesteuert von Fahrer Thomas Panschow) überzeugt.

Hengst Halva von Haithabu trainiert in der Traineranstalt von Klaus Detlefs und hat Siegchancen beim Deutschen Derby in Berlin.

shz.de von
04. Juli 2015, 12:00 Uhr

Die Traineranstalt Klaus Detlefs in Ellerhoop gibt es schon lange nicht mehr. Aber der Mann, der im Sulky 3100 Rennen gewann, viele davon in Elmshorn, ist auch mit 70 Jahren seinem Sport treu. Einige Boxen auf dem Hof hat er an Traberbesitzer vermietet. Und mit Halva von Haithabu steht sogar ein Kandidat für das Deutsche Traber-Derby in Berlin am 2. August im Stall. Welche Chancen der Hengst gegen die besten Dreijährigen hat, darüber könnte an gleicher Stelle Sonntag gegen 19.15 Uhr das Buddenbrock-Rennen Aufschluss geben.

Besitzer Mitjo Ivic (62) , der das Pferd mit Trainer Jörg-Martin Meyer aufbaute, ist optimistisch. „Wir haben mit Nummer 7 endlich einmal einen Platz in der ersten Startreihe“, sagte der Kroate. Beim vorletzten Start in Berlin, war der Hengst, gesteuert von Thomas Panschow (Marl), trotz vieler Umwege im Einlauf das schnellste Pferd und wurde Dritter. Danach in Gelsenkirchen übernahm er mit viel Aufwand nach einer Runde die Führung und landete im Ziel auf Rang vier.

„Ich glaube an ihn“, sagte Mitjo Ivic, der für seine Pferde das beste Futter und bestmögliche medizinische Betreuung sicherstellt. „Wenn er sich nicht gut anfühlt, wird auch weniger trainiert“, versucht Ivic immer die Psyche seiner Pferde zu ergründen. Bislang mit Erfolg: Sein erstes Pferd Tordis Kevin, das Haustier seiner Frau Susanne, wurde Dritter in Derby und trabte über 650  000 D-Mark ein. Danach dauerte es zwar 17 Jahre bis Helena von Haithabu 2012 nach einem Vorlaufsieg im Stutenderby Dritte wurde, doch nun schielt Bruder Halva auf Prämien. Sonntag kassiert der Sieger 12  500 Euro, im Derby mindestens stattliche 120  000 Euro.  

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