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Handball Hamburg-Liga : Tormaschine im Hochbetrieb

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Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Barmstedter MTV agiert beim 32:32 gegen SCALA erneut treffsicher. Sorge bereitet die Abwehr.

shz.de von
erstellt am 19.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Die höchste Hamburger Spielklasse (Hamburg-Liga) der Handballer entwickelt sich immer mehr zu einer Zweiklassengesellschaft. So trennen den Tabellensechsten Barmstedter MTV auch gleich fünf Punkte vom Tabellensiebten, HG Hamburg-Barmbek II. Nach dem Willen von BMTV-Trainer Wolfgang Butzmann soll dies möglichst auch so bleiben. Folglich ist das 32:32 (16:15) des BMTV gegen den SC Alstertal-Langenhorn durchaus als Erfolg zu werten. Der BMTV machte auch in dieser Partie seinem Ruf als „Tormaschine“ wieder alle Ehre, haderte aber auch erneut über eine durchwachsenen Abwehrleistung.

Gerade daran wollte Butzmann in der Rückrunde arbeiten, denn der BMTV muss sich seine Siege immer wieder schwer erarbeiten. Gegen den Liga-Vierten SCALA sahen die Zuschauer eine unterhaltsame Partie, mit einem am Ende für beide Teams etwas unbefriedigenden Unentschieden. Das Augenmerk richtete sich nach der Partie gleich auf die kommende Woche, wenn der BMTV im Kreisderby und Spitzenspiel am Sonnabend (18 Uhr, Fahltskamp) bei der HSG Pinnau antritt.

Dort wartet mit dem Brüderpaar Jannik und Julian Biehl das wohl treffsicherste Duo der Liga. Beide werfen im Durchschnitt 15 Tore pro Spiel. Auch an so einer Aufgabe kann eine Abwehr wachsen. Die HSG siegte in einem Krimi mit 29:28 (17:15) gegen die SG Hamburg-Nord II. Beste Torschützen: natürlich die Brüder Julian (5/1) und Jannik Biehl (10/4). Die HSG etabliert sich nach dem Fast-Abstieg in der Spitzengruppe der Liga. Im Tabellenkeller hingegen kassierte der TuS Esingen II eine empfindliche 19:28 (8:14)-Schlappe gegen den TuS Aumühle/Wohltorf und steckt weiter mitten im Abstiegskampf.

Bei den Frauen schaffte der TSV Uetersen beim 26:26 (12:14) gegen den TuS Esingen im brisanten Derby einen Achtungserfolg. Mit nun vier Punkten ist der Klassenerhalt zwar weiterhin fraglich, aber immerhin wieder in Reichweite. Zwei Punkte beträgt der Abstand zum rettenden Ufer. Aber Trainer Ralf Gothe sah eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft, die nun einmal auch über 60 Minuten konstant arbeitete. Mit dieser Leistung ist am Sonntag (16 Uhr, Seminarstraße) gegen das Elmshorner HT etwas drin.

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