Fußball : Torfestival beim Hass+Hatje-Cup

Beide Hände am Pokal: Dennis Schultz (SVR) mit Sohn Nico.
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Beide Hände am Pokal: Dennis Schultz (SVR) mit Sohn Nico.

FC Elmshorn kassiert 14 Gegentreffer in zwei Partien / Gastgeber SV Halstenbek-Rellingen scheitert im Finale am SV Rugenbergen

shz.de von
20. Juli 2015, 16:00 Uhr

Über einen mangelhaften Unterhaltungswert konnten sich die Zuschauer am Halstenbeker Jacob-Thode-Platz beim Hass + Hatje-Cup 2015 nicht beschweren: Die Oberliga-Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen, Lokalrivale SV Rugenbergen, Oberliga-Absteiger FC Elmshorn und Concordia Hamburg aus dem Osten der Hansestadt boten „Tore satt“. Gleich 25 Mal überquerte die Kugel an zwei Tuniertagen die Linie. Und das in nur vier Spielen.

Einen großen Anteil am Torreigen hatte der FC Elmshorn. Die von einer Personalmisere geplagte Elf aus der Krückaustadt musste sich im Halbfinale einer B-Elf des SV Rugenbergen geschlagen geben. 0:5 hieß es am Ende aus der Sicht des Teams von Trainer Dennis Gersdorf. Pascal Haase traf vierfach für die Bönningstedter. Auch am zweiten Turniertag lief es keinen Deut besser. Nach einem blamablen 2:9 im Spiel um Platz drei gegen Concordia malte Coach Gersdorf schwarz: „Stand jetzt steigen wir ab.“

Für Gastgeber SVHR verlief das Turnier durchwachsen. Konnte man im Halbfinale beim 2:1-Sieg gegen starke Concorden durchaus noch gefallen, ließ die Leistung der Spieler von Übungsleiter Thomas Bliemeister im Endspiel gegen den SV Rugenbergen gehörig nach. 2:4 hieß es nach 90 Minuten. Und das auch, weil Stürmer Enrik Nrecaj, der im Halbfinale gegen Cordi noch zweimal netzte, ebenso viele Großchancen liegen ließ. Zwar traf Nrecaj einmal ins Schwarze (45.) und auch Joao Correia brachte den Ball über die Linie (61.), doch Pascal Haase (13.), Ex-HRler Patrick Hoppe (19.), Jan Lauer (56.) und Max Scholz (90.) sorgten für einen verdienten Rugenbergener Sieg, der mit einer Geldprämie versüßt wurde.

Für HR-Trainer Bliemeister hatten die Ergebnisse aber – wie zuvor erwartet – kaum einen sportlichen Wert: „Aus der Stammelf waren nur vier, fünf Spieler dabei, der Rest ist im Urlaub oder verletzt. Das waren zwei Konditionseinheiten.“ Sein Pendant, Rugenbergens Ralf Palapies, freute sich indes über den Sieg, wollte ihn aber zugleich „nicht überbewerten“.

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