Schwimmen : Toller Erfolg in Essen

Die erfolgreichen jungen Elmshorner Schwimmer: Jonas Mokelke (hinten v. l.), til-Rade Rohde und Ilja Tellmann sowie Christian Derdak. Miron Drewinski fehlte beim Fototermin erkrankt.
Die erfolgreichen jungen Elmshorner Schwimmer: Jonas Mokelke (hinten v. l.), til-Rade Rohde und Ilja Tellmann sowie Christian Derdak. Miron Drewinski fehlte beim Fototermin erkrankt.

Swim-Team-Staffeln steigern sich im Bundesfinale um mehr als 40 Sekunden – Platz sechs.

shz.de von
20. November 2014, 16:00 Uhr

Elmshorn | Was bleibt an Erinnerungen an die erste Teilnahme an einem Bundesfinale im Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend (DMS-J)? Til-Rade Rohde: „Die Halle war viel größer als unsere.“ Jonas Mokelke: „Es gab einen Zehn-Meter-Sprungturm.“ Ilja Tellmann: „Wir sind mit Musik und Ansagen eingelaufen – fast wie bei Olympia.“ Christian Derdak: „Und es war laut!“ Zusammen mit Miron Drewinski haben die Jungs als Mannschaft des Swim-Teams Stadtwerke Elmshorn in der Altersklasse der D-Jungen (Jahrgänge 2003/04) in Essen den sechsten Rang belegt. Damit verbesserten sie sich im Vergleich zu den Vorkämpfen auf Landesebene um zwei Plätze.

„Sie waren konzentriert und gut gelaunt“, sagte STE-Trainerin Anne Borinski, die natürlich vor allem auch die Zeiten im Blick hatte. In der Addition der Zeiten aus den vier 4-x-100-Meter-Staffeln über Brust, Rücken, Freistil und Lagen sowie 4 x 50 Meter Schmetterling standen 24:04,96 Minuten auf der Uhr. „Die Jungs haben sich zum Vorkampf um 40 Sekunden verbessert. Das hätte ich nicht gedacht“, rechnete Borinski zusammen. Sieger wurden die Wasserfreunde Spandau in 22:43,02 Minuten vor der SG Mühlheim und dem SC Magdeburg.

Dabei steckte das Elmshorner Quintett – Ilja Tellmann feuerte vom Beckenrand aus an – in der Lagen-Staffel sogar eine Disqualifikation weg. Es durfte aber am Ende des Wettkampfs nachschwimmen – also ohne direkte Konkurrenz allein gegen die Zeit. „Das gibt es nur in den Mannschaftswettbewerben“, erläuterte Borinski. Die Nerven hielten und am Montag gab es einen trainingsfreien Tag zur Belohnung. Die nächsten Herausforderungen aber sind schon in Sichtweite: Am Wochenende 6./7. Dezember in der heimischen Traglufthalle bei den schleswig-holsteinischen Landesmeisterschaften über die langen Strecken.

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