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Fußball-Oberliga : Tolle Perspektiven für den VfL Pinneberg

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der 5:1-Sieg der Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg beim SV Blankenese war Trainer Michael Fischer fast schon ein wenig unangenehm. Zu ungewöhnlich war der Spielverlauf.

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2013 | 16:00 Uhr

„Die Führung nach der ersten Hälfte war sehr schmeichelhaft. Außer einem schönen Tor, lief bei uns nicht viel zusammen“, sagte VfL-Trainer Fischer. Das konnte sich aber sehen lassen. Mit einem schönen No-Look-Pass setzte Sascha Richert Sören Badermann in Szene und die blankeneser Abseitsfalle außer gefecht. Das Zuspiel von Badermann schoss Thorben Reibe ohne große Mühe zum 1:0 ein. Danach war es Tim Brüggemann im Kasten des VfL, der die Führung festhielt. Mehrfach musste er eingreifen, um hochkarätige Chancen der überlegenen Gastgeber zu vereiteln. Und das ging in den ersten Minuten nach der Pause so weiter. Der ehemalige Pinneberger Gianluca D´Agata prüfte mit einem Flachschuss Brüggemann, der auch den Nachschuss von Sven Weidner parierte (49.).

Dann kam der Wendepunkt in der Partie. Der Blankeneser Marcel Rutz rutschte in der eigenen Hälfte aus, Reibe schnappte sich den Ball und lief alleine auf SVB-Torwart Claus Hencke zu, der den Stürmer von den Beinen holte – Rote Karte für den Keeper und Elfmeter.

Den verwandelte in der 54. Minute Sascha Richert zum 2:0. „Ab da lief es bei uns. Wir haben Hochgeschwindigkeitskonterfußball gespielt“, so Fischer, der mit der zweiten Hälfte des Spieles absolut zufrieden war. Der eingewechselte Flemming Lüneburg erzielte per Freistoß das 3:0 (70.). Das 1:3 (75.) der Gastgeber egalisierte dann Sören Badermann doppelt mit seinen Treffern zum 4:1 und 5:1 (82., 90.). Der VfL steht damit auf dem dritten Tabellenplatz. Das ist Fischer so gar nicht unangenehm: „Das sind tolle Perspektiven, die sich die Jungs erarbeitet haben.“

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