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„Tolle Atmosphäre“ beim TuS

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fußball: SC Victoria gewinnt 5. collatz+schwartz-Cup des TuS Holstein Quickborn vor 600 Zuschauern

Bei den rund 600 Zuschauern in der Quickborner Lilli-Hennoch-Halle war die Enttäuschung darüber, dass der Titelverteidiger FC St. Pauli II aufgrund einer horrenden Antrittsgeld-Forderung beim 5. Collatz+Schwartz-Cup nicht dabei war, schnell vergessen. Denn es wurde auch so Hallenfußball auf höchstem Niveau geboten. Schließlich waren neben zahlreichen Oberligisten mit Eintracht Norderstedt und dem SC Victoria auch zwei Vereine aus der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands dabei.

Gastgeber TuS Holstein Quickborn belegte in der starken Gruppe mit Norderstedt, Schnelsen und Osdorf einen beachtlichen dritten Platz, der im Endeffekt jedoch nicht für das Viertelfinale reichen sollte. Der 1. FC Quickborn musste als Tabellenletzter der Gruppe C die kurze Heimreise antreten. Als zweitbester Dritter erreichte Oberligist SV Rugenbergen das Viertelfinale und musste sich dort Norderstedt mit 1:3 geschlagen geben.

„Ich bin enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft. Ins Halbfinale wären wir schon gerne gekommen. Uns hat die fußballerische Leichtigkeit gefehlt und wir haben zu viele Fehler gemacht“, meinte Knut Aßmann, der Chefcoach Ralf Palapies bei diesem Turnier ersetzte. Der VfL Pinneberg besiegte in der Runde der letzten acht Teams den Wedeler TSV, TBS Pinneberg setzte sich im Neunmeterschießen gegen Osdorf durch, nachdem der 3:3-Ausgleich erst drei Sekunden vor dem regulären Ende gefallen war. Anscheinend hatte das Team von Coach Haris Tahirovic Gefallen daran gefunden, zog aber sowohl im Halbfinale gegen Norderstedt (1:3), als auch im Neunmeterschießen um den dritten Platz im Duell mit dem VfL den Kürzeren (1:2). „Das ist eben Glückssache. Im großen und Ganzen können wir mit unser Leistung heute aber schon zufrieden sein“, meinte TBS-Spieler Nihat Meric. VfL-Trainer Michael Fischer befand nach dem Erreichen des dritten Turnierplatz, dass er mit seinen Akteuren „zufriedener als beim Bert-Meyer-Cup“ sei. Neuer Titelträger ist der SC Victoria, der im Finale mit 2:1 die Oberhand gegenüber der Eintracht aus Norderstedt behielt.

„Mit dem Turnierverlauf bin ich sehr zufrieden, wir haben super Spiele in toller Atmosphäre gesehen“, sagte Cheforganisator Dierk Beste vom TuS Holstein nach der Siegerehrung.

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erstellt am 06.Jan.2014 | 16:03 Uhr

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