Handball Hamburg-Liga : Titel für TuS Esingen wohl nur noch Formsache

Durchgesetzt: Der TuS Esingen um Christian Behnke (links) ließ sich auf dem Weg Richtung Meisterschaft auch von Kim Knust und HTS/BW 96 nicht stoppen.
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Durchgesetzt: Der TuS Esingen um Christian Behnke (links) ließ sich auf dem Weg Richtung Meisterschaft auch von Kim Knust und HTS/BW 96 nicht stoppen.

Tornescher haben nach dem 22:19-Erfolg gegen HTS/BW 96 den Aufstieg vor Augen.

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14. Februar 2018, 07:00 Uhr

Tornesch | Die Handballer des TuS Esingen (Hamburg-Liga) können den Sekt kalt stellen. Die Rückkehr in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein scheint nur noch Formsache zu sein. Auch im Spitzenspiel bei der Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 gab sich das Team von Till Krügel keine Blöße und gewann ungefährdet mit 22:19 (12:8). Sechs Punkte Vorsprung hat das Team nun auf die Spielgemeinschaft aus Halstenbek und Schenefeld, schon acht auf den weiteren Verfolger TV Fischbek.

Für die anderen Teams der Liga scheint der Meister festzustehen, lediglich beim TuS wiegelt man (noch) ab. „Wir bleiben fokussiert, es kann viel passieren“, so Trainer Till Krügel. Matchwinner beim TuS war Jonathan Karow, der allein zehn Tore (davon vier Siebenmeter) warf. Bei der SG HT/BW 96 waren Clemens Doll (5/3) und Lars-Uwe Lang (4) die erfolgreichsten Schützen. Für SG-Trainer Frank Unterspann war die Niederlage zwar ärgerlich, am Ausgang der Saison hätte sie aber wohl nichts geändert. „Unsere Personallage lässt einfach nicht mehr zu“, so Unterspann.

Im Tabellenkeller bleibt es dagegen spannend wie nie. Der TSV Uetersen gewann zwar seine Partie gegen den THB Hamburg 03 mit 32:30 (17:18), hat aber weiterhin nur einen Punkt Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Am Sonntag steigt das nächste Abstiegsendspiel, wenn der Vorletzte SG Hamburg-Nord II (18 Uhr) an der Seminarstraße aufschlägt. In einer spannenden Partie war es Yannik Voß, der in der letzten Spielminute mit seinen beiden Toren (insgesamt 10) die Partie letztlich für seine Farben entschied.

Bei den Frauen kassierte der Moorreger SV gegen die SG Hamburg-Nord eine weitere deutliche Schlappe (23:33) und bleibt in akuter Abstiegsgefahr. Zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz, die kommenden beiden Partien aber versprechen zumindest machbarerer Aufgaben für das Team von Andree Buhse.

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