Fußball-Landesliga : TBS Pinneberg zittert sich zum 3:2

Voller Einsatz: Pinnebergs Ozan Mutlu (rechts) geht mit Risiko in den Zweikampf gegen Sasels Nils Mahncke.
Voller Einsatz: Pinnebergs Ozan Mutlu (rechts) geht mit Risiko in den Zweikampf gegen Sasels Nils Mahncke.

Wie schon im Spiel davor beim SC Alstertal-Langenhorn führten sie gegen den bisherigen Tabellenzweiten TSV Sasel 3:0, diesmal nach nur acht Minuten.

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13. Oktober 2014, 16:00 Uhr

Pinneberg | Trainer Bernhard Schwarz gab den Schlachtplan aus: „Auf sie mit Gebrüll.“ Die Landesliga-Fußballer von TBS Pinneberg kämpften wie die Löwen. Wie schon im Spiel davor beim SC Alstertal-Langenhorn führten sie gegen den bisherigen Tabellenzweiten TSV Sasel 3:0, diesmal nach nur acht Minuten. Wie in der Vorwoche wurde es noch eine Zitterpartie mit dem glücklichen Ende eines 3:2 (3:1).

Enrico Kieselbach rieb sich die Augen und konnte gar nicht glauben, was er geboten bekam. Die Mannschaft begeisterte den Manager mit einem Blitzstart, dass den auswärts starken Saselern, die beim neuen Spitzenreiter TuS Osdorf 4:0 und in Wedel 6:1 gewonnen hatten, Hören und Sehen verging. Es begann in der zweiten Minute damit, dass ein abgefälschter Schuss von Berkay Kilinc beim Gäste-Torwart einschlug. „Schießen, schießen, das Tor ist leer“, rief Bernhard Schwarz, als der Ball nach einer Faustabwehr des Keepers bei Emre Akcan landete. Akcan hörte hin und erzielte aus 20 Metern das 2:0 (6.). Derselbe Spieler lieferte dann den Rückpass, den Roberto Rodriguez zum 3:0 verwandelte (8.).

Bitter: Rodriguez bekam später einen Tritt in die Bauchdecke ab, klagte über starke Schmerzen und musste gegen den angeschlagenen Kadir Candir ausgewechselt werden. Von vornherein fehlten zehn verletzte und gesperrte Spieler, das wertete den Sieg noch auf. Dass sie nicht zufällig zu den Spitzenteams der Hammonia-Staffel zählen, zeigte die Saseler allerdings in der restlichen Spielzeit. Trotz Roter Karte wegen einer Notbremse an Erturul Kayali (35.) veranstalteten sie einen Sturmlauf, dem die Pinneberger nur mit Mühe standhielten.

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